Wirtschaftskreis Hohenschönhausen-Lichtenberg (WKHL e.V.) auf dem Eis

Neujahrsempfang einmal anders

27.01.2015, Volkmar Eltzel

Fotos: Volkmar Eltzel. Zum Vergrößern auf das Hauptbild klicken

Alt-Hohenschönhausen. Zu einem ungewöhnlichen Neujahrsempfang lud der Wirtschaftskreis Hohenschönhausen-Lichtenberg e.V. am Dienstag, 27. Januar, seine Mitglieder und Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung ein. Gastgeber waren die Eisbären Berlin in ihrer Trainingsstätte, dem Wellblechpalast an der Konrad-Wolf-Straße. Anstelle von langen Reden ging es nach der Begrüßung durch Vereinsvorsitzenden Thomas Kleindienst und die EHC-Sprecherin Judith Lintow auf Erkundungstour in die Bereiche, die normalerweise Besuchern vorenthalten bleiben. Die Eisbären gewährten unter anderem einen kleinen Einblick in die Umkleidekabinen, die Kaffee- und die Waschküche sowie den Physiotherapieraum. Markus Flemming, früher selbst Eishockey-Profi und seit acht Jahren Sportpsychologe für den Verein, erläuterte anhand eines Motivationsfilms wie die Spieler sich auf die Matches nicht nur physisch vorbereiten. „Der Moment wo es darauf ankommt, 100 Prozent des Leistungspotenzials abzurufen ist eine Kopfsache“, sagte der Psychologe, der auch die deutsche Flugsicherung betreut. 90 Prozent seien sportliches Training, 10 Prozent Psychologie. Flemming zog Parallelen zu Wirtschaftsunternehmen. „Bei uns wie bei ihnen ist es wichtig auch bei Misserfolgen immer wieder aufzustehen und stärkenorientiert weiterzumachen“, so der Fachmann.

Auf dem Eisbären-Eis
Nach den Backstage-Führungen hatten die Besucher die Möglichkeit, die Profis beim Training auf dem Eis zu beobachten und anschließend Autogramme zu ergattern. Dann wagten sich einige Mutige selbst aufs Glatteis, schwangen mal einen Karbonschläger (Profis „verbrauchen“ bis zu 60 Schläger pro Saison) oder maßen sich im Eisstockschießen. Auch Kerstin Beurich (SPD), Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur, Soziales und Sport, schleuderte die Eisstöcke geschickt und ohne eigenen Sturz in die Nähe der sogenannten Daube. Wer mochte, konnte sich eine komplette Eishockey-Montur anlegen. Während des abschließenden Essens kamen die Gäste mit dem derzeit verletzten Profi-Spieler Marcel Noebels ins Gespräch.

Ein rundum besonderer und gelungener Jahresauftakt für den Lichtenberger Unternehmerverein.

 

 

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