Wirtschaftskreis WKHL besteht seit 20 Jahren

Jubiläumsfeier im Abacus Tierpark Hotel

16.11.2014, Birgitt Eltzel

Fotos: Volkmar Eltzel. Zum Vergrößern auf das Hauptbild klicken.

Lichtenberg. Mehr als 100 Mitglieder zählt der Wirtschaftskreis Lichtenberg-Hohenschönhausen (WKHL), es gab Auf und Ab in seiner 20-jährigen Geschichte. Doch der Zusammenschluss von Firmen und Einrichtungen hat sich gut entwickelt und ist “ein Zeichen für das prosperierende Lichtenberg”, so Bezirksbürgermeister Andreas Geisel (SPD) am Sonnabend, 15. November. Mit einer Party im Abacus Tierpark Hotel wurde an diesem Tag das Jubiläum der Unternehmerver­einigung gefeiert. Neben Geisel waren auch die Stadträte Kerstin Beurich (Jugend und Kultur, SPD), Wilfried Nünthel (Stadtentwicklung, CDU) und Andreas Prüfer (Bürgerdienste / Odnungsangelege­nheiten / Immobilien, Linke) gekommen. Auch Bundestagsabgeordneter Martin Pätzold (CDU), Karin Halsch (MdA, SPD) sowie Gregor Hoffmann, Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung (MIT) der CDU und Chef der Christdemokraten im Bezirksparlament, nahmen teil.

Für Lichtenberg stark gemacht
“Als wir 1994 mit unserer Arbeit begonnen haben, gab es noch die D-Mark, die Sanierung von Wohnungen war gerade gestartet worden, Straßen mussten in Ordnung gebracht werden”, erinnerte Thomas Kleindienst, der Vorstandsvorsitzende des WKHL. Mittlerweile zahle man mit Euro, die Wohnungen seien saniert, bei einigen Straßen sei es allerdings schon wieder so weit, dass dort etwas geschehen müsse. Auch Hans-Joachim Blauert, der den Wirtschaftskreis von Beginn an elf Jahre lang führte und heute sein Ehrenvorsitzender ist, gedachte der Anfänge. “Einer der wesentlichen Verdienste des Wirtschaftskreises ist es, dass unser Bezirk keinen umständlichen Doppelnamen hat”, sagte er. Denn nach der Fusion von Lichtenberg und Hohenschönhausen im Jahr 2001 habe sich der WKHL gleich für den Namen Lichtenberg stark gemacht und breite Zustimmung dafür bekommen.

Unterstützung der Jugendhilfe
Von Beginn an kümmert sich der WKHL auch um Kinder und Jugendliche im Bezirk. Eine Stiftung, deren Kapital inzwischen mehr als 100.000 Euro beträgt, wurde eigens dafür gegründet. “Wir haben einen guten Lauf”, sagte Bürgermeister Andreas Geisel. Die Arbeitslosigkeit in Lichtenberg sei inzwischen mit 9,5 Prozent unter dem Berliner Durchschnitt, die Jugendarbeitslosigkeit mit 7,7 Prozent ebenfalls. Gleichzeitig stiegen allerdings die Mittel für Hilfen zur Erziehung. “Die Schere geht auch bei uns auseinander.” Deshalb sei es so wichtig, dass sich der Wirtschaftskreis für die Jugendhilfe engagiere.

Scheck und Losglück für Kinderhaus
Unterstützt wird seit 1994 insbesondere der Kinderhaus Mark Brandenburg e.V., der gegenwärtig rund 40 Teilprojekte für Kinder und Jugendliche in Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf und Friedrichshain-Kreuzberg unterhält. Gestartet war der Verein 1993 mit einem Kinderhaus in der Neustrelitzer Straße in Hohenschönhausen. Auch am Samstagabend konnte sich der Kinderhaus Mark Brandenburg e.V. über einen Scheck der Unternehmervereinigung freuen: 4.444 Euro gingen zu gleichen Teilen an den Verein und an die Stiftung. Und auch den Hauptpreis der Tombola der Jubiläumsfeier, für die zahlreiche Firmen Sachpreise gespendet hatten, gewann ein Vertreter des Kinderhauses: Ein Junge hatte das große Los gezogen – zwei Übernachtungen mit Halbpension für zwei Personen im Parkhotel Am Glienberg auf Usedom.

Büro-Golf im Hotel
Gedankt mit einem ganz speziellen Geschenk wurde Jörg Hoppe, der 19 Jahre lang im WKHL-Vorstand war, davon sechs Jahre als Chef. Der Geschäftsführer von Big Bau Berlin erhielt ein Büro-Golf-Set, entwickelt von einem Projekt in Hohenschönhausen. Dass es dem vielbeschäftigten Hoppe in seinem Büro zu langweilig werden könnte und er deshalb zum Golfschläger greifen wird, ist allerdings kaum anzunehmen. Den Prototyp konnten die Gäste der Party am Samstag ausprobieren. Sie übten das Pitchen und Putten mit mehr oder minder großem Erfolg, aber großem Vergnügen. Und einige Kalorien vom ausgezeichneten Buffet des Abacus Tierpark Hotels konnten so auch gleich noch abgearbeitet werden.

 

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