#WallysHockeyCorner

5 von 6 Punkten geholt

17.02.2015, Christian Baumeier

Fotos: Christian Baubeier

„Wir sind froh, dass wir 5 von 6 Punkten holen konnten”, sagte Eisbären Cheftrainer Uwe Krupp bei der Pressekonferenz nach dem Match gegen einen der schärfsten Konkurrenten um einen der PlayOff Plätze, die Nürnberg Ice Tigers. Das Doppelheimspielwochenende nach der Länderspielpause begann diffus. Gegen die Panther aus Augsburg setzte es innerhalb von 20 Sekunden nach drei Spielminuten die ersten zwei Gegentore. Im Doppelschlag glichen die Eisbären postwendend aus, um zwei Minuten später wieder zwei Tore zu kassieren. Julian Talbot machte in dem Spiel seinen 150. Punkt für die Eisbären und der wiedergenesene Matt Foy sein 100. DEL Spiel. Direkt nach Spielende konnte man Uwe Krupp seine Stimmung ansehen. Kopfschüttelnd verließ er die Kabine und ging in sein Trainerzimmer. Bis zur Pressekonferenz hatte er allerdings seine professionelle Contenance wiedergefunden. Sein 150. DEL Spiel hätte Verteidiger Casey Borer am 15. Februar gegen Nürnberg machen sollen, leider verletzte er sich beim Match gegen die Panther zwei Tage zuvor und fiel mit einer Oberkörperverletztung aus.

Penaltyschießen
Gegen die Ice Tigers aus Nürnberg waren die Eisbären 57 Minuten die stärkere Mannschaft. Auf beiden Seiten gab es Chancen noch und nöcher. Die Torhüter beider Teams waren allerdings auch gut aufgelegt und verhinderten jede Menge Tore. In den letzten drei Minuten des Spiels witterten die Nürnberger noch mal Morgenluft, kamen durch zwei späte Tore zurück ins Spiel und zwangen die Eisbären in die Verlängerung. Auch in der Overtime ließen die Nürnberger in ihrem Druck nicht nach und wollten unbedingt den Zusatzpunkt. Aber mit Ach und Krach konnten sich die Eisbären ins Penaltyschießen retten, wo dann Matt Foy das entscheidende Tor erzielte. In der Pressekonferenz waren beide Trainer mit der Punkteverteilung zufrieden. Uwe Krupp, weil seine Mannschaft ein ordentliches Spiel ablieferte und Martin Jiranek aufgrund des gewonnen Punktes.
In den nächsten und letzten fünf Partien der Hauptrunde geht es für die Berliner nach Mannheim, Schwenningen und München, ehe das nächste Doppelheimspielwochenende am 27. Februar und 1. März gegen Düsseldorf und Iserlohn im DEL Terminplan steht. Hoffentlich werden von der Mannschaft alle fünf Partien als Endspiele aufgefasst, um noch einen guten PlayOff Platz zu erreichen. Grade gegen die in der Tabelle Erst -und Zweitplatzierten, Mannheim und München könnte schon PlayOff Feeling aufkommen.

OSC Berlin und FASS Berlin
Die Eisladies hatten in der DFEL Spielfrei. So zog auch der ERC Ingolstadt am OSC Berlin in der Tabelle vorbei auf den 2. Platz. Das nächste Spielwochenende hat Ingolstadt allerdings Spielfrei, so dass sich der OSC gegen den EC Bergkamen wieder auf den 2. Platz vorarbeiten kann.
Die Akademiker von FASS Berlin spielten in der Pokalrunde der Oberliga Mitte gegen Lippe-Hockey Hamm Nachwuchs e.V. (6:3 Niederlage), Ratinger Ice Aliens 97 e.V. (5:3 Sieg), Lippe-Hockey Hamm Nachwuchs e.V. (2:4 Niederlage) und Löwen Frankfurt Eishockey e.V. (4:6 Niederlage)

Diverses
Beide Wochenendspiele bestritten die Eisbären im blauen Third Jersey.
Auf die schriftliche Anfrage des Abgeordneten Christopher Lauer von der Piratenfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus vom 15. Januar zur Datei „Sportgewalt Berlin“ gab die Senatsverwaltung für Inneres und Sport bekannt, dass es unter den Fans der Eisbären Berlin fünf registrierte Anhänger gibt, die der „gewaltbereiten Kategorie B“ angehören. Der „gewaltsuchenden Kategorie C“ gehört kein Anhänger der Eisbären an. Im Vergleich zu den anderen Profiteams in Berlin stehen die Eisbären gut da. (Hertha BSC: 535 registrierte „Fans“, Union Berlin: 473 registrierte „Fans“ und Alba Berlin: 7 registrierte „Fans“ allerdings alle in der Kategorie C.) (Quelle >>)
Im Slovakia-Cup spielte die Mannschaft des DEB gegen die Schweiz und die Slowakei. Beide Spiele gingen 1:4 verloren und das Turnier beendete die junge Mannschaft auf dem letzten Platz. Turniersieger wurde die Slowakei durch einen 5:0 Erfolg im letzten Spiel gegen die Schweiz. Jens Baxmann war der einzige Eisbärenspieler im DEB-Kader.

Ciao and Take care!
Wally #WHC

 

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