Untergrundkunst am Boulevard

07.09.2018, Regina Friedrich

Fotos: Regina Friedrich

Hellersdorf. Noch bis zum Sonnabend, 8. September, wird in der station urbaner kulturen am Auerbacher Ring 41 die Ausstellung „60 Jahre Kunst im Untergrund“ gezeigt. Geöffnet ist von 15 bis 19 Uhr. Zusammengestellt von der „AG Kunst im Untergrund“ der neuen Gesellschaft für bildende Kunst nGbK sind Entwürfe für den diesjährigen Wettbewerb „Kunst statt Werbung“ zu sehen, den die nGbK seit 1992 organisiert. Thema diesmal ist die Verbindungen zwischen Hellersdorf als Außenbezirk und dem Alexanderplatz als Sinnbild urbaner Mitte. Unter dem Motto „Recht auf Stadt“ gehen die künstlerischen Arbeiten den Fragen nach: Was ist Stadt? Wem gehört sie?

Gegenübergestellt sind Plakate, die seit 1958 in der DDR im Rahmen der Aktion „Plakate für den Frieden“ entstanden. Bis Anfang der 1990-er Jahre waren sie auf dem U-Bahnhof Alexanderplatz zu sehen. Nachdem die BVG die Werbeflächen auf den U-Bahnhöfen verkauft hatte, veränderte sich der Kunstwettbewerb, die Standorte wechselten entlang des U-Bahn-Netzes und die künstlerischen Formate wurden erweitert. 2014 entstand mit der station urbaner kulturen in Hellersdorf eine feste Anlaufstelle, in der gesellschaftspolitische und ästhetische Fragen künstlerisch aufgegriffen werden.

Am Donnerstag, 27. September, findet um 19 Uhr die Auftaktveranstaltung „Kunst im Untergrund 2018“ am Bahnsteig der U5 auf dem U-Bahnhof Alexanderplatz statt.Der Wettbewerb 2018 wird von der Senatskulturverwaltung finanziert und unterstützt von der BVG sowie der LOTTO-Stiftung Berlin.

 

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