Zum 24. Mal wurden Sportler aus Marzahn-Hellersdorf geehrt

Im Rampenlicht

30.01.2019, Klaus Tessmann

Fotos: Klaus Tessmann


Marzahn-Hellersdorf. Wie viele Top-Sportler gibt es im Bezirk? Ziemlich viele. Denn bei der traditionellen Sportlerehrung von Marzahn-Hellersdorf wurden 21 Männer, Frauen und Kinder in insgesamt acht Kategorien sowie drei Mannschaften ausgezeichnet. Darunter waren nicht nur viele Berliner Meister, sondern auch Deutsche, Europa- und Weltmeister in verschiedenen Disziplinen. Geehrt wurden ebenfalls 23 Ehrenamtliche – Trainer, Übungsleiter und andere Helfer. Die Veranstaltung fand am Freitag, 25. Januar, im Arndt-Bause-Saal des Freizeitforums Marzahn statt. Die Sportlerehrung gibt es bereits seit 24 Jahren. Im 40. Jahr der Gründung von Marzahn (-Hellersdorf) war das Großereignis mit tänzerischen und sportlichen Beiträgen auf der Bühne noch ein wenig feierlicher als sonst.

85 Vorschläge von 27 Vereine

27 Sportvereine hatten insgesamt 85 Vorschläge für die besten Sportler und Mannschaften eingereicht. Ende November hatte die Arbeitsgruppe Sportlerehrung (Bezirksamt und Bezirkssportbund) über die Platzierungen entschieden. In insgesamt 8 Kategorien wurden die drei Plätze – Bronze, Silber und Gold – vergeben. Dabei wurden jeweils Sportler unter 14 Jahren, zwischen 14 und 18 Jahren, über 18 Jahre und über 50 Jahre berücksichtigt. Weitere Preise gingen an die Mannschaften. Bei den älteren Sportlern und bei den Mannschaften wurden Frauen und Männer gemeinsam bewertet. Bei den Kategorien bis 50 Jahre wurde nach weiblichen und männlichen Sportlern getrennt gewertet.

Die Auszeichnungen wurden von der wohl bekanntesten Sportlerin aus dem Bezirk, der Hammerwerferin Betty Heidler, dem Präsidenten des Landessportbundes Berlin, Thomas Härtel, sowie Politikern wie Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau (Linke), der Vizepräsidentin des Abgeordnetenhauses, Manuela Schmidt (Linke), und den Stadträten Juliane Witt (Linke) und Gordon Lemm (SPD) überreicht.

Junger Syrer als Botschafter für Integration

Nach der Eröffnung durch Sportstadtrat Lemm wurden die besten Athleten geehrt. Auf die ersten Plätze kamen Alexandro Seiler und Lili Marz (U 14), Patrick Weichert und Johanna Schikora (14 – 18) Mohammad Amin Alsalami und Sandra Kramer (18 – 49) sowie Helga Balkie (Ü50) und die Hockey-Damenmannschaft des 1. Vfl Fortuna Marzahn.

Beeindruckend sind die Leistungen des jungen Springers Mohammad Amin Alsalami, der bereits in Syrien Meister im Weitsprung war. Nun trainiert er beim Athletik-Club Berlin (ACB) in Hellersdorf und bringt dort ebenfalls hervorragende Ergebnisse. Laut deutscher Bestenliste ist er der siebtbeste Dreispringer Deutschlands. Er trägt auch den Titel des Norddeutschen Hallenmeisters. Alsalami dankte vor allem seinen Trainer. Der Sportler zeigte sich als Botschafter für Integration und Leistung im Sport.

Gute Tipps von Betty Heidler

Abgeschlossen wurde die Veranstaltung durch Betty Heidler, die den Nachwuchsportlern noch gute Tipps für deren Erfolg gab. Zwischen den Medaillen-Blöcken zeigten Sportgruppe Ausschnitte aus ihren Show-Programmen. So überzeugten die Mädchen und jungen Frauen vom Tanzstudio Konfetti mit ihren Showeinlagen. Im zweiten Programmteil führten die Sportler vom Qwan Ki Do Kampfkunstverein einen Drachentanz auf.

Weitere Informationen und Fotos auf der Internetseite des Bezirkssportbundes Marzahn-Hellersdorf.

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