Plakatkunst aus Namibia

29.08.2019, Regina Friedrich

Hellersdorf. Eine ungewöhnliche Ausstellung ist nur am Sonntag, 1. September, zu sehen. Der „mp43-projektraum für das periphere“ zeigt „12 hours – Zeitgenössische politische Plakate aus Namibia“ mit Arbeiten von 16 namibischen Künstlerinnen. Eine von ihnen, Frieda Lühl, wird an diesem Tag auch anwesend sein.

Plakatkunst hat eine lange Tradition, insbesondere, um politischen Aussagen in den öffentlichen Raum zu transportieren. Die Künstlerinnen betrachten deshalb auch die heutige Gesellschaft 29 Jahre nach Erlangung der Unabhängigkeit kritisch und hinterfragen politische Tendenzen.
Zur Herstellung der Plakate verwendeten sie bewusst klassische Techniken wie Linolschnitt, Lithografie, Handzeichnung und Collage. Damit erzeugen sie eine Ästhetik, die im heutigen digitalen Zeitalter nicht mehr oft zu sehen ist. Die Arbeiten entstanden im März 2019 im Rahmen eines Workshops im Projektraum „The Project Space“ in Windhoek, der Hauptstadt von Namibia. Die Ausstellung in der Stollberger Straße 73 (Zugang vom Boulevard) wurde durch den „Aktionsfonds der Partnerschaften für Demokratie Hellersdorf“ und der gemeinnützigen Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) “Roter Baum” Berlin gefördert.

Das Programm

9 Uhr: Öffentlicher Aufbau der Ausstellung
11 Uhr: Vernissage
13 Uhr: Picknick (Bitte eigene Decken und Lebensmittel mitbringen)
15 Uhr: Artist Talk mit der Künstlerin Frida Lühl
16 Uhr: Tea Time
18 Uhr: Einladung „Zur späten Stunde“
19 Uhr: Sektempfang
20 Uhr: Öffentlicher Abbau


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