Netzwerk appelliert

Petition nicht unterzeichnen

15.01.2014, Volkmar Eltzel

Hellersdorf. Das Flüchtlingsheim in der Carola-Neher-Straße sei etabliert und von einem Provisorium zur Dauereinrichtung geworden, erklärt Marzahn-Hellersdorfs Sozialstadträtin und Vizebürgermeisterin Dagmar Pohle für das Netzwerk “Menschen in Not”. Die zivilgesellschaftlich und politisch Handelnden arbeiteten Hand in Hand sowohl zu Gunsten der Flüchtlinge und Asylsuchenden als auch für die Anwohner, um ein Kennen- und Verstehenlernen zu fördern. Allerdings zeigten die neuerlichen Vorfälle zu Silvester und Anfang Januar, dass noch längst nicht alle Vorbehalte abgebaut sind. “Diese Angriffe gelten nicht nur dem Heim und seinen Bewohnerinnen und Bewohnern, sondern allen demokratisch engagierten Bürgerinnen und Bürgern in Marzahn-Hellersdorf”, so Pohle.

Die NPD strebe eine “Petition zur Schließung des Asylbewerberheims in Hellersdorf” an. “Wir rufen ausdrücklich dazu auf, diese nicht zu unterzeichnen”, so Pohle. Nach wie vor sei von allen Seiten, von den demokratischen Parteien und zivilgesellschaftlichen Organisationen, von Ämtern und bezirklichen Einrichtungen, von Polizei und politischen Mandatsträgern, von demokratisch gesinnten Bürgerinnen und Bürgern höchste Aufmerksamkeit und sorgsames Handeln erforderlich. Die im “Netzwerk für Menschen in Not” Versammelten würden auch weiterhin alles dazu tun, dass Flüchtlinge und Migrantinnen und Migranten im Bezirk willkommen sind.

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