Festival „Stadtlichter“ in den BLO-Ateliers:

Partnerstädte Lichtenbergs im Fokus

29.06.2018, Marcel Gäding

Foto: Marcel Gäding

Lichtenberg. Die Partnerstädte Lichtenbergs stehen im Fokus des Festivals „Stadtlichter“, das am Wochenende auf dem Gelände der BLO-Ateliers stattfindet. Filmemacher aus Polen, Russland, Litauen, Vietnam, Österreich und Mosambik präsentieren an beiden Tagen sechs Filmprogramme. Ergänzt wird das Festival an der Kaskelstraße 55 von Konzerten, Künstlergesprächen, Lesungen und Ausstellungen.

Das Kunst- und Kulturfestival gehört zu den jungen Projekten dieser Art: Es wurde 2016 in Lichtenberg aus der Taufe gehoben. Danach fand es über ganz Berlin verteilt statt. Nun kehrt es wieder nach Lichtenberg auf das Gelände der BLO-Ateliers zurück. Im Mittelpunkt stehen kurze und längere Filmproduktionen aus den Partnerstädten KaMubukwana / Maputo (Mosambik), Białołęka/ Warschau (Polen), Kaliningrad (Russland), Hajnówka (Polen), Jurbarkas (Litauen), Hoan Kiem/ Hanoi (Vietnam) und Wien-Margareten (Österreich).

„Das Filmprogramm erstreckt sich über beide Festivaltage und umfasst zahlreiche Deutschlandpremieren und Preisträger verschiedener internationaler Festivals“, teilen die Organisatorinnen Berit Petzsch und Juliane Springsguth mit. Darüber hinaus sind Filme aus Lichtenberg zu sehen. Für Kinder wurde zudem ein eigenes Kurzfilmprogramm auf die Beine gestellt.

Cineastische Reise in Partnerstädte Lichtenbergs

Mit den Filmen werden die Zuschauer auf eine kleine cineastische Reise in die Partnerstädte entführt: Die Dokumentation „Maputo“ zeigt Licht und Schatten der quirligen Metropole in Mosambik. „Magical Night“ erzählt die Geschichte eines jungen Mannes erzählt, der mit seinem Motorrad durch Ho-Chi-Minh-Stadt fährt und von einer älteren Dame begleitet wird. Aus Österreich stammt unter anderem der Beitrag „Museumswärter“. Dessen Macher gehen der Frage nach, was ein Museumswärter macht, wenn sie sich alleine wähnen.

Das Festival „Stadtlichter“ beginnt am Sonnabend (30. Juni) um 14.30 Uhr. Gegen 17 Uhr eröffnet Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke) eine Ausstellung mit Momentaufnahmen aus Hanoi, Maputo, Kaliningrad, Warschau und Lichtenberg gezeigt. Grunst sagt: „Ich freue mich besonders, dass der international bekannte mosambikanische Fotograf Mário Macilau, dort seine Serie ,Growing in Darkness` über die Straßenkinder Maputos vorstellen wird.“

Musikalische Umrahmung

Umrahmt wird das Festival von Lesungen und Musik: Sonnabendabend ist ein Auftritt der französisch-deutschen Band „Shirley & Don“ geplant. Ab 22.15 Uhr ist das Trio mit einem Mix aus tanzbaren elektronischen Beats und Gitarrensound zu Gast. An beiden Festivaltagen können sich die Gäste am Stand von PolskaFusion mit polnischen Speisen stärken.

Das Tagesticket kostet 10 Euro, für beide Tage gibt es das Festivalticket für 18 Euro. Weitere Informationen im Internet unter www.stadtlichter.berlin

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