Kletterspielplatz wird eingeweiht

30.05.2016, Birgitt Eltzel

Auch Tischtennis kann man auf dem neuen Kletterspielplatz am Hönower Weg spielen.
Foto: Bezirksamt Lichtenberg

Friedrichsfelde. Pünktlich zum Kindertag am 1. Juni gibt es für die Mädchen und Jungen aus Friedrichsfelde-Süd ein ganz besonderes Geschenk: Am kommenden Mittwoch um 14 Uhr wird der neue Kletterspielplatz am Hönower Weg/ Mellenseestraße eingeweiht, teilt Lichtenbergs Stadtrat für Stadtentwicklung, Wilfried Nünthel (CDU), mit. Der in nur neun Monaten Bauzeit entstandene Spielplatz ist für die Altersgruppe 6 bis 12 Jahre gedacht. Dort gibt es einen Balancier-Parcours, unter anderem mit Kletterstelzen sowie zwei Kletterfelsen aus Naturstein und einer beidseitig nutzbaren Kletterwand aus Plexiglas. Hinzu kommen Elemente für „Streetworkout“ und „Slackline“. Letzteres ist eine Trendsportart, bei der auf einem gespannten Seil balanciert wird. Traditionelle Sportarten wie Tischtennis können vor Ort ebenso betrieben werden. Erneuert wurden zudem die Wege. Sie erhielten neue Beläge und sogenannte Aufmerksamkeitsfelder am Anfang und Ende dieses Teilabschnittes für eine bessere Orientierung von Menschen mit Sehbeeinträchtigungen. Eine Treppe mit Rampenanlage und Handlauf führt nun zum „Lichtenberger Plateau“, wo es Bänke auf der Plattform und in Sitznischen gibt. Das Projekt mit Kosten von 400.000 Euro wurde aus dem Programm Stadtumbau Ost, bezirkseigenen Investitionen (50.000 Euro) sowie einer Spende der Wohnungsbaugesellschaft Howoge von 33.000 Euro finanziert.

Auch der bereits vorhandene Kleinkindspielplatz am Hönower Weg wird im Rahmen einer Lehrlingsbaustelle erneuert. Die Arbeiten für diese Investitionsmaßnahme des Bezirks haben am 23. Mai begonnen und sollen laut Nünthel bis Ende 2017 abgeschlossen werden. Für die Heranwachsenden im Alter von 12 bis 18 Jahren wird derzeit ein neuer Bolzplatz gebaut. „Mit diesen Maßnahmen setzen wir unsere Strategie fort, den Grünzug Hönower Weg als Ort für Freizeit und Naherholung weiter zu entwickeln“, sagt der Stadtrat. Die ursprünglich geplante Parkplatz­entsiegelung sei hingegen zurückgestellt worden, weil aufgrund des beabsichtigten Bauvorhabens am Dolgenseecenter ein erhöhter Bedarf an PKW-Stellplätzen zu erwarten ist. „Wir wollen zunächst abwarten, wie der Vorhabenträger mit dem Thema Parkmöglichkeiten umgehen wird und welcher Bedarf in der Praxis tatsächlich entsteht.“

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