Neue Fuchsberg-Grundschule fertig

13.08.2018, Birgitt Eltzel

Biesdorf. Die Senatsstadtentwicklungs­verwaltung hat am Montag, 13. August, nach zwei Jahren Bauzeit den Neubau der Fuchsberg-Grundschule inklusive Sporthalle an das Schul- und Sportamt übergeben, wie es in einer Mitteilung der Behörde heißt. Aufgrund eines Amtshilfeersuchens des Bezirkes sei die Baumaßnahme im Gebiet Habichtshorst entsprechend des vorgegebenen Raumprogramms und des schon bereits im Jahr 1998 durchgeführten Wettbewerbs von der Hochbauabteilung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in der Planungsphase übernommen, durchgeführt und fertig gestellt worden. Die Grundsteinlegung fand am 7. Juli 2016 statt, am 2. März 2017 wurde das Richtfest begangen. Allerdings kam es dann zu Bauverzug. Der zuständige Stadtrat Gordon Lemm (SPD) hatte sich deshalb im Februar dieses Jahres an Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) mit der Aufforderung gewandt, alle Möglichkeiten und Kapazitäten zu nutzen, um die Einrichtung zum Schuljahreswechsel fertigzustellen. Laut der Stadtentwicklungsverwaltung gab es umfangreiche Beschleunigungsmaßnahmen (zusätzliche Arbeitskräfte, Wochenendarbeit) , sodass ein zwischenzeitlicher Bauverzug von ca. sechs Wochen aufgeholt werden konnte. Die  Gesamtbaukosten von 17,43 Millionen Euro werden nach Senatsangaben um ca. eine Million Euro unterschritten. Allerdings wird die Schule mit 432 Plätzen laut Bezirksamt erst nach den Herbstferien in Betrieb gehen – eine knappe Woche für einen reibungslosen Umzug war der Schulleitung zu knapp.

Die Grundschule am Fuchsberg war seit 26 Jahren in sogenannten Mobilen Unterrichtsräumen (MUR) auf dem Grundstück der Klingenberg-Oberschule untergebracht.  Diese MUR bilden keine idealen räumlichen Lernbedingungen. Sie verfügen weder über Essens- noch Aufenthaltsräume und sind zudem stark sanierungsbedürftig. Mit dem Umzug wird für die Grundschule am Fuchsberg endlich ein attraktives und modernes Lernumfeld geschaffen. Die bislang von der Grundschule mitgenutzte Klingenberg-Oberschule wird durch den Umzug ebenfalls entlastet. Diese erhält mehrere Klassenräume sowie die Sporthalle zur alleinigen Nutzung zurück. Auch das Bezirksamt benötigt die dann leerstehenden mobilen Räume um diese nach einer vollständigen Sanierung entweder für dringend benötigte Schulplätze in Biesdorf oder als Ausweichstandort für zu sanierende Schulen des Bezirks wieder zur Verfügung zu stellen.

Die neugebaute Schule ist indessen bereits zu klein für die wachsende Zahl von Grundschülern in Biesdorf. Deshalb hat der Bezirk beim Senat die Bereitstellung von Containern beantragt. Laut Lemm sollen diese 150 Mädchen und Jungen Platz bieten. „Wir bemühen uns, dass sie zum Schuljahresbeginn 2019/20 da sind“, so Lemm.

 

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