Marzahn-Bildhauer verstorben

23.09.2014, Birgitt Eltzel

Foto: Birgitt Eltzel

Marzahn-Hellersdorf. Viele seiner Kunstwerke stehen im Bezirk – das  “Denkmal für die Erbauer Marzahns” (gemeinsam mit Karl Hillert), die Sandsteinskulpturen “Träumende” im Parsteiner Ring und die  “Hauseingangszeichen” in der Zossener Straße. Am 4. September ist, wie erst jetzt bekannt wurde, der Bildhauer Karl-Günter Möpert verstorben. Am 22. September nahmen die Familie, Freunde und Weggefährten des Mahlsdorfers Abschied. Der Künstler  (1933–2014) wurde auf dem Kaulsdorfer Friedhof bestattet. Marzahn-Hellersdorfs Kulturstadträtin Juliane Witt (Linke): “Sein Engagement für die Kunst und für viele seiner Künstlerkolleg/innen war leidenschaftlich und von nachhaltiger Wirkung. Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf, insbesondere der Fachbereich Kultur, wird dem Künstler Karl-Günter Möpert und seinem Schaffen ein ehrendes Gedenken bewahren.“

Update 20. August 2018: Regina Hillert, die Witwe von Karl Hillert, hat sich an uns gewandt mit der Aufforderung, die Meldung, die auf einer Mitteilung des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf basiert, zu korrigieren. Ihren Angaben zufolge hat Karl Hillert den Auftrag für das Denkmal erhalten, das Entwurfsmodell gefertigt und danach die Doppelstatue geschaffen. Möpert habe nur Hilfsarbeiten dabei geleistet. Ein ausführlicher Beitrag zum Thema findet sich im Tagesspiegel vom 29. Juli 2018. Die Pressemitteilung des Bezirksamts vom 23. September 2014 zum Tod von Karl-Günter Möpert wurde nach Bitte von Regina Hillert um Änderung im Jahr 2016 in einer Passage folgendermaßen korrigiert: “…Bekannt ist er durch sein Mitwirken an der Bronzeplastik „Denkmal für die Erbauer Marzahns“, geschaffen durch Karl Hillert, aber auch seine Sandsteinskulpturen „Träumende“ im Parsteiner Ring oder die „Hauseingangszeichen“ in der Zossener Straße gehören zum Stadtbild….”

 

 

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