Schulden getilgt und Bad wieder offen

22.03.2019, Birgitt Eltzel

Nach 16 Jahren ist Marzahn-Hellersdorf endlich schuldenfrei. Der Bezirk erwirtschaftete 2018 ein Plus von 9,5 Millionen Euro. Das gab Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle (Linke) am Donnerstagabend, 21. März, während der Tagung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) bekannt. Das Ergebnis soll am Dienstag offiziell vom Senat veröffentlicht werden. Damit kann die letzte Schuldenrate von 4,2 Millionen Euro zurückgezahlt werden und es bleibt noch etwas Polster. Marzahn-Hellersdorf war 2003 mit einem Schuldenstand von 45,3 Millionen Euro gestartet, die unter dem früheren Bürgermeister Uwe Klett (PDS) angehäuft worden waren. Die Schulden wurden Jahr für Jahr abgetragen, auf manches Wünschenswerte musste deshalb verzichtet werden. Auch jetzt werde es bei einer sparsamen Haushaltspolitik bleiben, so Pohle. Aber man könne die Planungen für den Doppelhaushalt 2020/21 nun etwas entspannter angehen.

Weiterer Grund zur Freude am Donnerstag war die Wiedereröffnung der Schwimmhalle im Freizeitforum Marzahn (FFM). Diese war wegen unerwartet langer Sanierungsarbeiten länger als ein Jahr geschlossen. Als Ausgleich gibt es dort vier Wochen lang kostengünstigen Sondereintritt: Bis zum 12. April kostet der Eintritt ohne Zeitbegrenzung nur einen Euro, für die Sauna vier Euro. Offiziell wird die Wiedereröffnung am 6. April ab 10.30 Uhr mit Kuchenbuffet, Musik und anderen Angeboten gefeiert.


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