Presseerklärung des Heimatvereins

17.06.2019, Birgitt Eltzel

Marzahn-Hellersdorf. Der Heimatverein Marzahn-Hellersdorf hat in einer Presseerklärung die Schließzeit des Bezirksmuseums an den Wochenenden scharf kritisiert. In einer vom Vorsitzenden Wolfgang Brauer unterzeichneten Erklärung heißt es: „Seit November 2017 bietet das Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf keine Wochenend-Öffnungszeiten mehr an. Dieser Zustand ist aus Sicht des Heimatvereins, der einen großen Anteil daran hatte, dass die beiden Häuser Alt-Marzahn 51 und 55 für Museumszwecke umgebaut wurden, nicht länger hinnehmbar.“ Vielen Bürgerinnen und Bürgern, insbesondere Berufstätigen, werde dadurch die Möglichkeit genommen, sich die zahlreichen interessanten Ausstellungen des Museums anzusehen. Es sei mit Blick auf die Steuerfinanzierung, auf die Verpflichtung auch zu einer kulturellen Daseinsvorsorge im Bezirk sowie den kulturellen Bildungsauftrags der kommunalen Einrichtungen auf Dauer nicht zu verantworten, Teile der Bevölkerung vom Museumsbesuch regelmäßig auszuschließen. „Die anhaltende Wochenendschließung des Museums und anderer kommunaler Kultureinrichtungen schadet dem Ansehen des Bezirkes.“ Dies umso mehr, als es im Jahr 2018 nach einer langen Zeit der Unsicherheit endlich gelungen sei, die Nutzung des Museums Haus 2 (Dauerausstellung) für die nächsten Jahre vertraglich abzusichern.

„Wir fordern das Bezirksamt auf, in den Haushalt 2020/21 für die Öffnung des Museums am Sonnabend und Sonntag zusätzlich entsprechende Mittel im Haushalt einzustellen, um damit eine sach- und fachgerechte Aufsicht über Dienstleister ermöglichen. Damit wird dann endlich ein Zustand wieder hergestellt, wie er in allen anderen Berliner Regionalmuseen selbstverständlich ist und auch in Marzahn-Hellersdorf über lange Zeit gegeben war.“

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