Gedenken an die Verschleppung von Sinti und Roma

Von Marzahn in den Tod

Eine Open-Air-Ausstellung erinnert seit 2011 an die Berliner Sinti und Roma, die 1936 von den Nationalsozialisten in das Zwangslager Marzahn verschleppt wurden.
Marzahn. Anlässlich des 78. Jahrestages der Verschleppung der Berliner Sinti und Roma in das NS-Zwangslager Marzahn, lädt die Vorsitzende des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg, Petra Rosenberg, am Sonntag, 15. Juni, um 12.30 Uhr zu einer Gedenkstunde am Ort der Erinnerung und Information auf dem Otto-Rosenberg-Platz ein. Grußworte... von Klaus Tessmann mehr

Viele Völkerschaften lebten schon vor Jahrhunderten im Wuhletal

Beliebtes Siedlungsgebiet

Mehre große Schneisen ziehen sich über die Wiese. Dort hoffen die Archäologen auf weitere Funde.
Marzahn-Hellersdorf. Die Vorbereitungen auf die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2017 sind ein Glücksfall für Archäologen. Auf einer riesigen Fläche können sie nach Zeugnissen der Vergangenheit suchen. Denn auf einem Gelände von zwölf Hektar Größe muss für die geplanten IGA-Bauten der Boden abgetragen werden. Die ersten Grabungsfunde der Wissenschaftler dort sind... von Klaus Tessmann mehr

Internationaler Museumstag bietet auch Information über NS-Zwangsarbeit

Die dunkle Seite des Triftwegs

Die Stele neben dem Verwaltungsgebäude des Tierparks erinnert an das sogenannte Arbeitserziehungslager Wuhlheide der Gestapo.
Lichtenberg. Unweit der Tierpark-Direktion, dort wo die Regionalbahn die Treskowallee kreuzt, erzählen zwei schlichte Metallstelen eine Geschichte. Einst führte hier der Triftweg an den Gleisen entlang gen Osten und damit in eines der düstersten Kapitel Lokalhistorie. „Wir trafen uns früh immer an der Brücke, ich kam von der einen... von Andrea Scheuring mehr

Beginn der Befreiung Berlins vor 69 Jahren

Kundgebung in der Landsberger Allee

Das erste befreite Haus Berlins 1945
Auf der Giebelwand des Hauses Landsberger Allee 563 steht in kyrillischen Schriftzügen „Pobeda“ (Sieg), darunter „na Berlin“ (nach Berlin). Übergroß prangen weiße Ziffern auf rotem Grund: „21. April 1945“. Das Haus an der Grenze zwischen Marzahn und Hellersdorf gilt als erstes vom Hitlerfaschismus befreites Gebäude Berlins.  In der Nacht... von Klaus Tessmann, Volkmar Eltzel mehr

Zum Jubiläum 30 Jahre Hohenschönhausen

Stele erinnert an Rieselfelder und Bebauung

Bürgermeister Andreas Geisel und Kulturstadträtin Kerstin Beurich enthüllten gemeinsam mit Historiker Dr. Rolf Meyerhöfer die Stele am Mühlengrund
Hohenschönhausen. Eine Gedenktafel am Mühlengrund erinnert seit Donnerstag, 10. April, an einen ganz besonderen Teil der Geschichte von Hohenschönhausen. Zwar begehen die Einwohner in diesem und im kommenden Jahr den 30. Jahrestag des Neubaugebietes, aber die Geschichte des Dorfes geht bis in das Jahr 1352 zurück. Dort, wo sich heute... von Klaus Tessmann mehr

Internationaler Tag der Sinti und Roma

Kampf gegen Marginalisierung

Otto Rosenberg überlebte das Zwangslager und das Konzentrationslager Auschwitz
Marzahn-Hellersdorf. Am heutigen 8. April wird weltweit der Internationale Tag der Sinti und Roma begangen. Das Datum geht auf den ersten Welt-Roma-Kongress 1971 in London zurück, an dem der Kampf gegen soziale Marginalisierung und nach gesellschaftlicher wie politischer Teilhabe der Roma postuliert wurde. Gut 40 Jahre später ist nach... von Andrea Scheuring mehr

Erste Tramstrecke wird 35

Wendeschleife Elisabethstraße noch heute genutzt
Marzahn-Hellersdorf. Als erste Straßenbahnstrecke im neuen Bezirk Marzahn ging am 6. April 1979 der 3,2 Kilometer umfassende Abschnitt von der Allee der Kosmonauten bis zur Wendeschleife Elisabethstraße in Betrieb, vier Monate nach der Gründung des eigenständigen Bezirks Marzahn. Dessen Territorium gehörte bekanntlich davor zu Lichtenberg. Waren für die innerstädtischen... von Birgitt Eltzel mehr

Der Heimatgeschichte nachgegangen

Erstmals Forschungen zum Sport

Open-Air-Ausstellung zum Zwangsarbeiterlager Kaulsdorfer Straße 90
Marzahn-Hellersdorf. Um die Entwicklung des Sports auf dem Territorium des heutigen Bezirks Marzahn-Hellersdorf soll es beim 13. Tag der Regional- und Heimatgeschichte am 15. November gehen. Das kündigte Wolfgang Brauer, Mitglied des Abgeordnetenhauses (Linke) und Vorsitzender des Heimatvereins Marzahn-Hellersdorf, an. Der Verein mit 144 Mitgliedern, darunter 37 Unternehmen, Schulen... von Birgitt Eltzel mehr

725 Jahre Lichtenberg

Das Jubiläumsjahr endet

Bezirksmuseum im alten Stadthaus in der Türrschmidtstraße
Lichtenberg. Fast ein Jahr lang gab es Veranstaltungen und Feste – nun endet das Jubiläumsjahr. 725 Jahre Lichtenberg wurde ordentlich gefeiert, das Museum Lichtenberg hatte dazu eine viel beachtete Ausstellung aufgelegt. Die heißt “Große Geschichte der kleinen Dörfer” und widmet sich nicht nur dem namensgebenden Ort, sondern auch Friedrichsfelde,... von Birgitt Eltzel mehr

Ausstellung im Gründerzeitmuseum

Kochen zu Uromas Zeiten

Ausstellung im Gründerzeitmuseum - Kochen zu Uromas Zeiten
Mahlsdorf. Das Gründerzeitmuseum Mahlsdorf hat seine Exposition erweitert. Die Küchenausstellung, die nach der Sanierung des Gutshauses in den vergangenen fünf Jahren nicht mehr zu sehen war, wird jetzt wieder gezeigt. „Viele Besucher haben uns immer auf die schöne Küchenausstellung angesprochen“, sagt Museumsleiterin Monika Schulz-Pusch, „nun konnten wir die Küche... von Klaus Tessmann mehr