Neue Ausstellung im Gründerzeitmuseum

Am Sonntag ist Waschtag

Von der Wasserpumpe wurde das Waschwasser in den Kessel geschleppt.
Mahlsdorf. Der Förderverein Gutshaus Mahlsdorf hat sich und den Besuchern des Gründerzeitmuseums zum 2. Advent eine besondere Überraschung bereitet. In vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit durch Vereinsmitglieder und Freunde des Museums wurde ein neuer Ausstellungsraum fertig. Am Sonntag, 7. Dezember, wird sich zum ersten Mal die Tür zu einer alten... von Klaus Tessmann mehr

Lang hat es gedauert, aber jetzt ist das Bezirksmuseum komplett

Mehr Platz für Ausstellungen

Gerd Cyske, erster Bürgermeister Marzahns, vor einem Panorama aus den 1980er-Jahren.
Marzahn. Bilder zeigen Trabis, die im Schlamm stehen, riesige Rohre liegen auf dem Boden, die Häuser sind von niemandem mit sauberen Schuhen zu erreichen. Dennoch gibt es Grund zum Feiern, beispielsweise beim Bezirksfest Marzahner Frühling. Denn für viele Menschen, die in den Plattenbauten ihr neues Heim gefunden hatten, war... von Birgitt Eltzel mehr

Tag der Regionalgeschichte zur Historie des Sports

Wie Eintracht mehrfach seinen Namen wechselte

Mit Leidenschaft spricht Wolfgang Turowski (er leitet das Marzahner Sportmuseum) über die Entwicklung des Sportes nach 1990. Hier präsentiert er eine Urkunde für das „Abturnen 1932“.
Marzahn-Hellersdorf. Seit Oktober 1987 gab es im damaligen Berliner Bezirk Hellersdorf einen „Tag der Heimatgeschichte“. Dieser besondere Tag wird vom Heimatverein Marzahn-Hellersdorf als jährlicher Tag der Regionalgeschichte weiter geführt. Dort beschäftigt man sich mit besonderen historischen Themen in den früheren Dörfern Biesdorf, Kaulsdorf, Mahlsdorf, Hellersdorf und Marzahn. Kürzlich stand... von Klaus Tessmann mehr

25 Jahre Mauerfall: Wir aßen und tranken wie 1989

Kalter Hund statt Kalter Krieg

Moulin Rouge, die Rote Mühle. Wer erinnert sich noch?
Berlin. Zu 25 Jahre Mauerfall wollte auch das Team von LiMa+ ein ganz eigenes Event beisteuern. Nach langen Diskussionen stand fest: Es soll nichts Bierernstes werden. Also probten wir den kulinarischen Mauerfall – mit Speisen und Getränken, die 1989 in Ost- wie auch in West-Berlin Mode waren. Motto: Kalter... von Birgitt Eltzel mehr

25 Jahre Mauerfall: (Rück-)Blick in den DDR-Alltag, Ostschrippen und Begrüßungsgeld

Galeria (N)Ostalgia

Lichtenberg. Im Ring Center an der Frankfurter Allee/Ecke Möllendorffstraße können sich die Besucher noch bis zum 9. November anlässlich des 25. Jahrestages des Mauerfalls auf eine kleine Zeitreise begeben. Beginnend mit einer Ausstellung, in der Jürgen Ritter seine Fotos von der deutsch-deutschen Grenze damals und heute zeigt, öffnen mehrere... von Andrea Scheuring mehr

Schornsteinfegermeister Bernd Müller schreibt über sein Leben

Die Friedensfahrt nach Paris

Das Buch über sein Leben war der Beitrag von Bernd Müller zum Tag der Deutschen Einheit. Am 6. Oktober präsentierte er das Buch im Nikolaiviertel.
Mahlsdorf. Viele Leute haben schon ein Buch geschrieben – Sportler, Wissenschaftler, Sänger und Politiker. Nun reiht sich in die große Anzahl von Autoren der Vertreter einer Berufsgruppe ein, von der man ein Buch nicht unbedingt erwartet. Ein Schornsteinfegermeister erzählt aus seinem Leben. Der Titel seines Buches „Zukunft ist ohne... von Klaus Tessmann mehr

25 Jahre Mauerfall: Erinnerung an das Schicksal politischer Gefangener im Herbst ´89

Wo die Mauer erst zu Weihnachten fiel

Helmuth Frauendorfer (mitte) moderiert die Gesprächsrunde mit (v.l.) Norbert Grohmer, Manfred Haferburg, Anne Hahn und Mirko Röwer, die alle in Hohenschönhausen in Untersuchungshaft saßen.
Hohenschönhausen. Kunststudentin Anne Hahn organisiert Mitte der 80er Jahre in Magdeburger Studentenklubs Punkkonzerte und gerät ins Visier der Stasi. Den einzigen Weg in eine Zukunft sieht die 20jährige in der Flucht gen Westen. Küchenmeister Norbert Grohmer hat sich zu dieser Zeit aus moralischen Gründen bereits gegen das SED-Regime gewendet... von Andrea Scheuring mehr

1989: Alles strebt nach Westen, einer geht in den Osten

Ronald M. Schernikau in Hellersdorf

In dem Sechsgeschosser Cecilienstraße 241 (damals Albert-Norden-Straße) wohnte Ronald M. Schernikau vom 1. September 1989 bis zu seinem Tod am 20. Oktober 1991.
Hellersdorf. Der Sechsgeschosser hat rote und grüne Balkone, Blumen und Gemüsepflanzen wachsen darauf. Mit Sicherheit wirkte das Haus vor 25 Jahren, im damals üblichen Plattenbau-Grau weniger einladend. Und dennoch fand dort der letzte Westdeutsche, der DDR-Bürger wurde, eine Heimstatt: Der Dichter Ronald M. Schernikau (1960–1991) siedelte am 1. September... von Birgitt Eltzel mehr

Stolpersteine für das Ehepaar Emilie und Emil Roth

Erinnerung an jüdische Nachbarn

Der Köllner Künstler Gunter Demnig verlegte die Stolpersteine für Emil und Emilie Roth.
Kaulsdorf. „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“, sagt der Talmud, eines der bedeutendsten Schriftwerke des Judentums. Vor vielen Berliner Häuser erinnern Stolpersteine daran, dass dort einmal jüdische Nachbarn gewohnt haben. Zwei neue Gedenktafeln sind am Mittwoch, 6. August, vor dem Wohnhaus in der Hannsdorfer Straße... von Klaus Tessmann mehr

Ehemalige Häftlinge regen „Außenstelle“ der Stiftung Gedenkstätte HSH am Alex an

Polizeigefängnis soll Lernort werden

Das ehemalige Untersuchungsgefängnis des Ministeriums für Staatssicherheit ist seit 1994 eine Gedenkstätte.
Hohenschönhausen. „In dem Polizeiuntersuchungsgefängnis in der Keibelstraße saß ich 1967 als 18jähriger. Und 1971 bin ich dort von der Abt. IX der Staatssicherheit verhört worden bis in die Puppen. (…) Dort saßen zu 70 Prozent politische Untersuchungshäftlinge. Das Zusammenspiel zwischen Polizei und Staatssicherheit klappte hervorragend“, erinnert sich Rainer Dellmuth... von Andrea Scheuring mehr