Gedenkort mittels App entdecken

Geschichte auf dem Smartphone

28.04.2015, Andrea Scheuring

Fotomontage: Andrea Scheuring/ Bezirksamt Lichtenberg

Rummelsburg. Am kommenden Mittwoch, 29. April, wird Lichtenbergs Bürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) die erste deutsche Smartphone-App vorstellen, mit der User/innen den Gedenkort Rummelsburg entdecken können. Der Informations- und Gedenkort zum Arbeits- und Bewahrungshaus sowie zur DDR-Haftanstalt Rummelsburg war auf Initiative von Anwohnern um den Nachbarschaftsverein WiR e.V. gemeinsam mit Historikern und Zeitzeugen sowie dem Bezirksamt Lichtenberg geschaffen und im Januar eingeweiht worden. Die Gestaltung des Gedenkortes wurde mit 100.000 Euro aus Mitteln des Bezirks Lichtenberg sowie mit etwa 150.000 Euro aus Mitteln des Mauerfonds der Senatskanzlei realisiert. (LiMa+ berichtete >> )

Die nun zur Verfügung stehende neue History-App, die auf der App „Haftanstalt Rummelsburg“ zur DDR-Geschichte des Areals basiert und diese um die Kapitel Kaiserreich, Weimarer Republik und Nazidiktatur ergänzt, betrachtet die Verfolgung sozialer Randgruppen und umfasst erstmals in einer Gedenkstätte eine eigene Version für Kinder und Jugendliche. Die App soll medienaffinen Menschen und Kindern den Zugang zur Geschichte des Bezirks erleichtern. Sie ist barrierefrei in leichter Sprache zugänglich. Die App läuft sowohl auf Iphones/Ipads wie auf Android-Geräten und kann am Gedenkort Rummelsburg über QR-Codes und im Internet kostenfrei heruntergeladen werden.

Bei der Vorstellung der neuen App mit dabei sind u.a. der Projektleiter für den Gedenkort und die App Rummelsburg, Rainer E. Klemke, der Kurator der Gedenkortausstellung und der App, Thomas Irmer, und die Verantwortliche für die Kinder-App, Ruth Preuße. Die Texte wurden von Lichtenberger Schülerinnen und Schülern des Immanuel-Kant-Gymnasiums (deutsche Fassung) sowie des Gottfried-Herder-Gymnasiums (englische Fassung) eingesprochen. Weitere Informationen unter http://gedenkort-rummelsburg.de/app/.

 

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