Frieda-Rosenthal-Preis verliehen

11.09.2018, Pia Szecki

Lichtenberg. Unter der Schirmherrschaft von Birgit Monteiro, Kreisvorsitzende der SPD Lichtenberg, haben die Sozialdemokraten im Bezirk am 7. September in der Kiezspinne den Frieda-Rosenthal-Preis an Benjamin Seehaus verliehen. Auch die Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Dilek Kolat, bedankte sich mit persönlichen Worten bei Seehaus für seine Arbeit. Bereits zum 10. Mal würdigen die SPD Lichtenberg und Birgit Monteiro Personen, die sich in außergewöhnlicher Weise für das demokratische Gemeinwesen und eine solidarische Nachbarschaft engagiert haben, mit dem Frieda-Rosenthal-Preis. Aus den vielen eingereichten Vorschlägen hat sich die Jury für Benjamin Seehaus entschieden.

Er arbeitete bis zu seinem Wechsel vor wenigen Tagen zur Zentrale der Arbeitsagentur nach Nürnberg im Jobcenter Lichtenberg als Arbeitsvermittler und kümmerte sich um schwerbehinderte Menschen. Und das tat er mit außerordentlichem, ja schon ungewöhnlichem persönlichem Engagement. Er gab langzeitarbeitslosen Schwerbehinderten Hoffnung, wieder eine Arbeit zu finden. Das hat er vor allem durch seine intensive, individuelle Beratung und vielfältigen Aktionen, außerhalb der üblichen Beratungsangebote, erreicht. Er schaut sich die Unternehmen vor Ort an, erörterte mit den Arbeitgebern infrage kommende Beschäftigungsmöglichkeiten oder organisierte u.a. Speed-Datings für schwerhörige oder gehörlose Bewerber/innen. Die Menschen, denen er geholfen hat, loben vor allem seine unendliche Geduld und dass er die Gespräche immer auf Augenhöhe geführt hat. Sie sind begeistert, dass sich jemand mit so viel Mut, Kraft und Kreativität für Integration einsetzt.

 

 

 

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