Fast vergessener Bauhaus-Architekt

12.04.2019, Volkmar Eltzel

Lichtenberg. Willi Ludewig wurde 1903 in Lichtenberg geboren und wuchs in der Prinzenallee auf, der heutigen Einbecker Straße. In den 1920er Jahren entwickelte er sich zu einem bedeutenden Bauhaus-Architekten, wirkte in Berlin und vielen Städten der damaligen Provinz Brandenburg, in Sachsen und Mitteldeutschland. Er führte vor allem Aufträge gewerkschaftlicher Bau-, Wohn- und Siedlungsgesellschaften wie der GEHAG und GEWOBA aus. In den 1930er Jahren emigrierte er mit seiner jüdischen Ehefrau nach Argentinien, wo er 1963 verstarb.

Wollen Sie mehr über den fast in Vergessenheit geratenen Baumeister erfahren? Das Museum Lichtenberg in der Türrschmidtstraße 24 lädt, anlässlich des 100. Jahrestages der Bauhaus-Gründung, am Mittwoch, 17. April, um 19 Uhr zu einem Vortrag des Fotojournalisten und Architekturkenners Markus Kurth ein.

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