ExpertenRat zur Patientenverfügung

23.07.2019, Volkmar Eltzel

Lichtenberg. „An einem bestimmten Punkt im Leben kommen viele Menschen mit Themen wie der Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung in Kontakt“, sagt Diana Spikowius. Sie ist Juristin und seit 2016 ehrenamtliche Patientenverfügungsberaterin in der Zentralen Anlaufstelle „Hospiz“ des Unionhilfswerks. Am Montag, 29. Juli, um 18 Uhr findet mit ihr zusammen ein weiterer Lichtenberger „ExpertenRat“ in der Anton-Saefkow-Bibliothek am Anton-Saefkow-Platz 14 statt.

Bei der Vorsorgevollmacht bevollmächtigt eine Person eine andere Person, welche in einer Notsituation alle oder bestimmte Aufgaben für den Vollmachtgeber zu erledigen hat. Die Patientenverfügung hingegen ist die Willenserklärung einer Person, welche eintritt, wenn diese Person nicht mehr in der Lage ist, eben jenen äußern zu können. Sie bezieht sich auf ärztliche Heileingriffe und kann lebensverlängernde Maßnahmen ausschließen.

Diana Spikowius gibt zunächst einen Überblick über gängige Vorsorge-Instrumente wie die Vorsorgevollmacht, die Patientenverfügung und die Betreuungsverfügung. Die Patientenverfügung wird dann noch einmal im Detail vorgestellt. Außerdem werden Regelungen und Anwendungsbereiche erläutert und Tipps zur Handhabung gegeben. Schließlich stellt Diana Spikowius den Ablauf der Patientenverfügungsberatung in der Zentralen Anlaufstelle Hospiz vor.

Die Teilnehmenden können ihre Fragen stellen. Für die Teilnahme wird ein Unkostenbeitrag von 2 Euro erhoben. Voranmeldungen werden unter folgender Telefonnummer entgegengenommen: 90 296 3773.


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