Umgestaltung der Marzahner Promenade

Es wird weitergebaut

10.03.2014, Birgitt Eltzel

Foto: Birgitt Eltzel. Zum Vergrößern bitte in das Bild klicken.

Noch sind die “Erbauer Marzahns”, die Skulptur von Karl Hillert (in Zusammenarbeit mit Karl-Günter Möpert), die einst am Marzahner Tor stand, wo jetzt das Einkaufszentrum Eastgate steht, gut verpackt. Nicht, weil die beiden Bauarbeiter aus Bronze im Winter nicht frieren sollten, sondern weil am jetzigen Standort des Kunstwerkes nahe der Marzahner Promenade 30 die Bauarbeiten weitergehen. Ab Montag, 10. März, werden dort die Bauarbeiten für den Marktplatz wieder aufgenommen. Im Juni, so ist es auch an Aushängen am Bauzaun zu lesen, soll der Platz nahe des Kaiser’s-Supermarktes wieder genutzt werden können.

Aktive Stadtzentren
Die 1,5 Kilometer lange Promenade, zu Ende der der DDR-Zeit als Einkaufsstraße errichtet, zieht sich praktisch zum S-Bahnhof Marzahn bis zum alten Dorf, vom Eastgate bis zum Freizeitforum Marzahn. Mit Kosten von mehreren Millionen Euro, Mitteln aus dem Bund/Länderprogramm Aktive Stadtzentren wird sie seit 2008 umgestaltet. Denn als lange Einkaufsstraße funktioniert sie nicht mehr, nun soll dort abschnittsweise mehr Aufenthaltsqualität geschaffen werden. Bereits fertig ist der Victor-Klemperer-Platz vor dem Freizeitforum. Auch letzteres wurde saniert (Kosten: 8 Millionen Euro), die Arbeiten fanden mit der Eröffnung der Schwimmhalle im Dezember vergangenen Jahres ihren Abschluss. In Nachbarschaft zum Eastgate wurde im April 2012 der neu gestaltete Busbahnhof übergeben. Im vergangenen Jahr begannen die Arbeiten für den Marktplatz in der Promenaden-Mitte.

Rollstuhlgerechte Rampe
Für den zweiten, jetzt beginnenden Bauabschnitt werden zunächst bauvorbereitende Maßnahmen durchgeführt. Dabei steht die Herstellung einer breiteren, barrierefreien und behindertengerechten Rampe in geänderter Lage im Mittelpunkt. Die bisherige galt als zu eng und zu steil für Rollstuhlfahrer. Gleichzeitig mit den Arbeiten dafür werden auch die Berliner Wasserbetriebe tätig, sie führen Instandsetzungsarbeiten am Leitungsnetz aus. Für den Rampen-Neubau müssen einige Bäume, die teilweise auch nicht mehr gesund waren, gefällt werden. Sie werden durch 20 Neuanpflanzungen ersetzt.

 

 

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