#bezirksliebe: Theater an der Parkaue mit Spezialangebot

Erster Lichtenberg-Tag

09.02.2019, Linna Schererz

Fotos: Birgitt Eltzel

Lichtenberg. Das Theater an der Parkaue geht neue Wege: Am Sonnabend, 2. März, findet der erste Lichtenberg-Tag statt. Sowohl für eine Familien- als auch für eine Abendvorstellung sind dann jeweils nur 5 Euro pro Person zu bezahlen – unter dem Stichwort #bezirksliebe und der Vorlage des Personalausweises, in dem die gültige Meldeadresse eingetragen ist.

„Bettina bummelt“ und „Isa“

Das Programm beginnt um 10 Uhr mit einem Blick hinter die Kulissen des Jungen Staatstheaters an der Parkaue 29, bevor es um 11 Uhr mit dem Stück „Bettina bummelt“ (Tanzstück nach dem Buch von Elizabeth Shaw) einen Abenteuerparcours für die ganze Familie gibt. Das Abendprogramm um 18 Uhr beginnt um 18 Uhr ebenfalls mit einem Blick hinter die Kulissen. In „Bilder einer großen Liebe“ schickt Wolfgang Herrndorf ab 19 Uhr seine Figur Isa, die dem Erfolgsroman „Tschick“ des 2013 im Alter von 48 Jahren verstorbenen Autors entsprungen ist, auf eine eigene Resie. Die Einführung in das Stück übernimmt der Intendant des Theaters an der Parkaue, Kay Wuschek, gleichzeitig Regisseur des Stückes. Nachdem der Vorhang gefallen ist, gibt es zum Abschluss des Tages noch ein Get-together mit den Theatermachern an der Bar des Hauses.

Haus für die ganze Familie

„Das Theater an der Parkaue ist das Berliner Haus für die ganze Familie. Als Ort der Phantasie öffnen wir Welten und gestalten unser Programm gleichermaßen für alle Generationen“, sagt Intendant Wuschek. „ Bei uns können Sie die Familienfreundlichkeit Lichtenbergs erleben und spüren. Seien Sie unser Gast, kommen Sie auf Entdeckungsreise in die Parkaue!“ Lichtenbergs Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke) zeigt sich voller Vorfreude: „Wir danken dem Theater für diese fantastische Initiative. Das Theater ist einer unserer bezirklichen Schätze.“ Er hoffe, dass viele Lichtenbergerinnen und Lichtenberger die Gelegenheit nutzen.

Event soll regemäßig stattfinden

Der Lichtenberg-Tag soll kein einmaliges Event bleiben, sagt Julius Dürrwald von der Kommunikationsabteilung des Theaters.  „Er wird in Zukunft regelmäßig stattfinden, wenn möglich einmal im Quartal.” Denn Berlins einziges Junges Staatstheater gehe zwar auf Reisen in die ganze Welt, sei es mit Gastspielen nach Heidelberg, Moskau oder Nancy, es vergesse aber nicht, wo es zu Hause ist. Es verstehe sich gleichsam als Theater in und für Lichtenberg und seine Bewohner. Natürlich können zum Lichtenberg-Tag auch Besucher aus anderen Berliner Bezirken oder von außerhalb kommen, so Dürrwald. Für diese gelten allerdings die Spezial-Lichtenberg-Preise nicht: „Also den Ausweis nicht vergessen!“

Mehr als 8,5 Millionen Besucher

Das Theater an der Parkaue hat seit seiner Eröffnung als „Theater der Freundschaft“ im Jahr 1950 mehr als 8,5 Millionen Besucher gezählt. Es gibt dort drei Bühnen, auf denen Stücke für Besucher jeden Alters gespielt werden. Zudem leistet die Einrichtung vielfältige Projekte der kunstvermittelnden Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wie die Future.Labs und Winterakademien. Zwischen 2014 und 2017 wurde ein großer Teil des Hauses grundlegend saniert, zwei weitere Bauabschnitte stehen zwischen 2020 und 2023 bevor. Dabei wird auch der weithin sichtbare Bühnenturm erneuert.

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