Ehrenurkunde post mortem verliehen

12.12.2019, Volkmar Eltzel

Lichtenberg. Das Bezirksamt Lichtenberg hat in einem gemeinsamen Beschluss Dr. Wilhelm Fehse die Ehrenurkunde des Bezirkes Berlin-Lichtenberg verliehen. Damit wird die Lebensleistung von Dr. Fehse gewürdigt, der bereits am 30. Juni 2019 im Alter von 62 Jahren verstorben war. Die Ehrenurkunde ist die höchste Auszeichnung des Bezirkes.

Der Lichtenberger wurde post mortem geehrt „für sein außergewöhnliches Engagement zum Wohl des Bezirkes und seiner Bewohnerinnen und Bewohner“, heißt es in der Begründung. „Seit 1993 war Dr. Fehse im Weitlingkiez und im Kaskelkiez als Mitarbeiter, später als Leiter des Büros für Sozialplanung tätig. Von Anbeginn war er viele Stunden auch als ehrenamtlicher Berater tätig. Nachbarinnen und Nachbarn sowie Vertretende von Initiativen und Vereinen kannten ihn als ihren Partner und Interessenvertreter gegenüber dem Bezirksamt, Wohnungsunternehmen und Planungsbüros.“

Dazu erklärte Bezirksbürgermeister Michael Grunst: „Dr. Wilhelm Fehse hat konsequent die Idee einer sozial orientierten Mieten-, Wohnraum- und Stadtentwicklung vertreten. Sein erfolgreicher Einsatz für Milieuschutzgebiete war in der Sache kompetent und empathisch gegenüber den Menschen, die sich an ihn gewandt hatten. Jahrzehntelang hat Dr. Fehse Hilfesuchende, die nach Modernisierungen und Sanierungen Fragen zum Mietrecht hatten, kompetent beraten und mit persönlichem Einsatz unterstützt. Damit hat sich Dr. Wilhelm Fehse um den Bezirk Lichtenberg im besonderen Maße verdient gemacht. Wir werden seinen Einsatz schmerzlich vermissen.“


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