Bedeutende Frauen in Lichtenberg

04.04.2019, Volkmar Eltzel

Lichtenberg. Zu einem besonderen Vortrag über bedeutende Frauen in der Geschichte des Bezirks lädt das Museum Lichtenberg in der Türrschmidtstraße 24 am Mittwoch, 10. April, um 19 Uhr ein. Dietlinde Peters und Claudia v. Gélieu sind durch ihre Arbeiten zur Frauengeschichte Berlins anerkannte Autorinnen. Das Museum Lichtenberg hatte sie beauftragt, die Frauengeschichte des Bezirkes zu erforschen. Erstmals stellen Dietlinde Peters und Claudia v. Gélieu im Museum ihre Recherchen und neuen Forschungsergebnisse vor.

Sie sprechen über die Rolle von Frauen in der Geschichte der Region und über deren Leistungen. Dazu gehören Frauen, die vor 100 Jahren das ihnen zugesprochene passive Wahlrecht nutzten und erstmals Mandate in den neu gewählten Parlamenten übernahmen. Eine von ihnen war Marie Juchacz. Sie hatte als einzige Frau im Wahlkreis Lichtenberg für die Deutsche Nationalversammlung kandidiert. Und sie hielt nach ihrer Wahl als erste Frau eine Rede im Parlament.

Adlige Frauen wie Julie von Treskow haben ebenfalls Spuren in der Geschichte hinterlassen. Das gilt auch für Pfarrersfrauen, Diakonissen, städtische Fürsorgerinnen, Frauen im NS-Widerstand und verfolgte Frauen jüdischen Glaubens. Für Angehörige von Frauenausschüssen der SPD, Chefärztinnen in der DDR und Künstlerinnen gilt das ebenso. Die Schriftstellerin Irmtraud Morgner beispielsweise lebte in Friedrichsfelde.

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