Ausstellung zur Trillerschen Mühle

10.05.2019, Birgitt Eltzel

Marzahn. Eine Ausstellung zur Trillerschen Mühle öffnet am Sonntag, 12. Mai, um 14 Uhr im Haus 2 des Bezirksmuseums, Alt-Marzahn 55. Ihre mehr als 200 Jahre alte Geschichte war bisher nur durch Archive und Museen überliefert. Nun ist ist der historische Mühlenstandort virtuell neu entstanden – eine Rekonstruktion des alten Mühlenbergs. In der Exposition, die bis zum 15. November zu sehen ist, werden Funde gezeigt, die bei der Neubebauung des Geländes an der heutigen Allee der Kosmonauten zu Tage traten. U.a. förderte diese Teile der ältesten Windstromanlage Berlins von 1912, damals eine technische Meisterleistung, wieder ans Tageslicht.
Die erste Marzahner Mühle wurde 1815 gebaut, die Trillersche Mühle im Jahr 1908. Diese wurde 1978 durch den Staat erworben und abgerissen. Bereits 1982 gab es einen Beschluss des Ost-Berliner Magistrats zum Wiederaufbau einer Mühle im neuen Stadtbezirk Marzahn. 1993/94 wurde die Bockwindmühle an der Landsberger Allee/Allee der Kosmonauten gebaut. Sie war die vierte Mühle, die in Marzahn den Betrieb aufnahm. Am 12. Mai 1994 war Eröffnung. Windmüller ist seitdem Jürgen Wolf, siehe hier. Auf der Mühle gibt es Führungen, man kann dort auch heiraten. Doch sie ist nicht nur etwas für Events. Es wird noch richtig Korn zu Mehl gemahlen, das man beim Müller erstehen kann.
Öffnungszeiten der Ausstellung: Montag bis Freitag 11-17 Uhr, Wochenende und an Feiertagen geschlossen. Der Eintritt ist kostenfrei.
Jürgen Wolf hält am Mittwoch, 15. Mai, um 18 Uhr im Bezirksmuseum, Haus 1, Alt-Marzahn-51, Veranstaltungsraum, einen Vortrag über seine Spurensuche. Eintritt frei.

Diesen Artikel empfehlen

Facebook Share Twitter Share

Leserkommentare

Ihr Kommentar zum Thema

Bitte melden Sie sich an.



absenden