Ausstellung in Villa Heike

31.10.2019, Birgitt Eltzel

Alt-Hohenschönhausen. Fotos wildwachsender Pflanzen auf Gehwegen, ausrangierte Gerätschaften, weggeworfene Gegenstände, kaputte Bauzäune, Müll – Arrangements auf den Straßen der Metropolen der Welt hat der Fotograf Michael Vahrenwald in theatralisches Licht gesetzt. Seine Ausstellung „Verstörender Waldboden“ wird am Sonnabend, 2. November, um 16 Uhr in der „Villa Heike“ eröffnet. Die ehemalige Fabrikantenvilla an der Freienwalder Straße 17 entwickelt sich zum neuen Ausstellungsort in Alt-Hohenschönhausen. Das 1910/11 für den Berliner Industriellen Richard Heike errichtete Gebäude wurde nach dem Zweiten Weltkrieg erst vom sowjetischen Geheimdienst NKWD genutzt, später von der DDR-Staatssicherheit. Ab 1995 stand es leer und war von akutem Verfall bedroht. Durch den Berliner Architekten Christof Schubert wurde die Idee eines Atelier- und Bürohauses entwickelt. Das Gebäude wurde daraufhin von einer Eigentümergemeinschaft aus dem Kreativbereich erworben. Im Februar 2019 wurde mit einer ersten Kunstausstellung die Einweihung des denkmalgerecht sanierten Hauses gefeiert.

Die Ausstellung mit den Bildern Vahrenwalds (Jahrgang 1977, Professor für Fotografie an der Hartford Art School in Connecticut, USA) ist von Sonntag, 3. November, bis zum 24. November zu sehen. Geöffnet ist freitags, sonnabends und sonntags von 15 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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