Berlin wählt das Abgeordnetenhaus und die BVV

Ticker zur Berlin Wahl

18.09.2016, LiMa+ Team

 

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00.13 Uhr: Die Gewinner der Direktmandate in Lichtenberg stehen fest: In das Abgeordnetenhaus ziehen Kay Nerstheimer (AfD, WK 1), Dr. Wolfgang Albers (Die Linke, WK 2), Marion Platta (Die Linke, WK 3), Sebastian Schlüsselburg (Die Linke, WK 4), Hendrikje Klein (Die Linke, WK 5) sowie Harald Wolf (Die Linke, WK 6).

23.53 Uhr: Marzahn-Hellersdorf – Sitzverteilung in der BVV: SPD 11, CDU 11, Grüne 2, Linke 16, AfD 15. Damit bekommt die Linke laut Landeswahlleiterin zwei Stadträte, SPD, CDU und auch die AfD je einen. Wer wird Bürgermeister(in)? Für die bisherige Zählgemeinschaft aus SPD, CDU und Grünen würde es nicht mehr reichen. Linke und CDU brauchten die Stimmen der Grünen für eine Mehrheit. Die kommenden Wochen werden spannend.

23.48 Uhr: Sitzverteilung BVV Lichtenberg: SPD 13, CDU 7, Grüne 5, DIE LINKE 18, AfD 12. Die SPD erhält einen Sitz im Bezirksamt, die CDU ebenfalls, DIE LINKE zwei Sitze und die AfD einen Sitz.

23.40 Uhr: In der BVV Marzahn-Hellersdorf bleibt die Linke mit 26 Prozent stärkste Kraft. Doch die AfD holte dort aus dem Stand 23,2 Prozent der Stimmen. SPD und CDU liegen mit 18,3 bzw. 17,2 Prozent auf Platz 3 und 4. Die Grünen ziehen mit 4,6 Prozent in die BVV ein. Die FDP blieb mit 2,5 Prozent unter ihren Erwartungen. Piraten (1,7 Prozent) und NPD (1,6 Prozent) bleiben draußen.

23.35 Uhr: Die Ergebnisse für die BVV Lichtenberg stehen fest. Die LINKE wird mit 29,8 Prozent stärkste Kraft; die SPD kommt mit 21,7 Prozent auf Platz 2, die CDU mit 12,6 Prozent auf Platz 4. Die Grünen erreichen 8,2 Prozent. FDP und Piraten scheitern mit je 2,9 Prozent an der Drei-Prozent-Hürde. Aus dem Stand schafft es die AfD auf 19,2 Prozent.

23.19 Uhr: Auch Wolfgang Brauer (Linke) verliert im WK 1 von Marzahn-Hellersdorf das Direktmandat. Er erzielte 28,7 Prozent. Gunnar Norbert Lindemann von der AfD zieht mit 30,6 Prozent direkt ins Parlament ein. Damit gehen in Marzahn-Hellersdorf zwei Direktmandate an die Linke, zwei an die CDU und zwei an die AfD.

22.33 Uhr: Es steht fest: In Marzahn-Hellersdorf hat Mario Czaja (CDU) sein Direktmandat im wahlkreis 5 mit einem phänomenalen Ergebnis verteidigt: Er kam auf 47,2 Prozent und steigerte sich gegenüber 2011 um 5,7 Prozent.

22.22 Uhr: Weitere zwei Direktmandate für Marzahn-Hellersdorf stehen fest: Im Wahlkreis 4 liegt Christian Gräff (CDU) mit 26,0 Prozent knapp vor der bisherigen Mandatsträgerin Regina Kittler (Linke, 25,9 Prozent), im Wahlkreis 6 gewinnt Kristian Ronneburg (Linke) mit 25,3 Prozent. Sven Kohlmeier (SPD) verliert sein Mandat (21,6 Prozent).

21.58 Uhr: Tragisch – In Marzahn-Hellersdorf verliert Gabriele Hiller (Linke) mit 28,1 Prozent das Direktmandat an Jessica Bießman von der AfD (29, 8 Prozent). Hiller ist nicht durch einen guten Listenplatz abgesichert.

21.34 Uhr: Marzahn-Hellersdorf: Direktmandat im Wahlkreis 5 geht an Mario Czaja (CDU) – 47,6 Prozent bei ausgezählten 93,9 Prozent der Erststimmen. AfD 15,6 Prozent.

21.20 Uhr: Erste 100-Prozentergebnisse Zweitstimmen Marzahn-Hellersdorf: WK 2: 27,9 Prozent Linke, AfD 24,7 Prozent. WK 6: Linke 23,8 Prozent, AfD: 23,5 Prozent. Kopf- an-Kopf-Rennen Linke und AfD in den Wahlkreisen.

21.10 Uhr: rbb24 berichtet: DIE LINKE.Lichtenberg holt fünf Wahlkreise direkt; AfD einen. Damit ist die SPD Lichtenberg raus…

20.50 Uhr: In den sozial schwierigen Wahlkreisen 1 und 3 von Marzahn-Hellersdorf hat bei 89 bzw. 82 Prozent der ausgezählten Stimmen die AfD ( 28,8 Prozent bzw. 28,4 Prozent) die Linke (26,2 bzw. 24,3 Prozent) schon bei den Zweitstimmen überflügelt.

20.47 Uhr: Erster Wahlkreis in Lichtenberg ausgezählt. AfD-Mann Nerstheimer holt in Wahlkreis 1 das Direktmandat mit 26 Prozent! LINKE-Kandidatin Ines Schmidt muss sich mit 25% geschlagen geben.

20.42 Uhr: In Karlshorst (Wahlkreis 6/ Lichtenberg) liefern sich derzeit Harald Wolf (DIE LINKE) und Bausenator Andreas Geisel (SPD) ein spannendes Rennen. Der frühere Berliner Wirtschaftssenator Wolf liegt bei 29,6 Prozent; Geisel derzeit bei 26,2 Prozent. Auszählungsstand: 65,9 Prozent.

20.35 Uhr: Im Marzahn-Hellersdorfer Wahlkreis 5 (Kaulsdorf/Mahlsdorf) liegt die CDU gegen den Trend bei der Zweitstimme ganz vorn: 30,7 Prozent, AfD 18, 3 Prozent, Linke 18,2 Prozent (Auszählungsstand 81,8 Prozent).

20.24 Uhr: Dr. Wolfgang Albers (DIE LINKE) liegt im Wahlkreis 2 (Lichtenberg) derzeit mit 27,8 Prozent vorn, wird aber eng gefolgt von der AfD. Auszählungsstand: 55,3 Prozent.

20.19 Uhr: BVV Lichtenberg: DIE LINKE liegt derzeit vorn, AfD zweitstärkste Kraft. Ausgezählt sind 67 von 233 Wahlbezirken. FDP muss in Lichtenberg zittern. Piraten aktuell bei 3 Prozent.

20.06 Uhr: Schon jetzt ist erkennbar, dass DIE LINKE in Lichtenberg bei der Abgeordnetenhauswahl die Nase vorn haben könnte.

20.04 Uhr: Bei 53,6 Prozent Auszählung liegt die AfD im Wahlkreis 3 Marzahn-Hellersdorf mit 27,9 Prozent vor der Linken (24,8 Prozent, Zweitstimme)…

20.02 Uhr: Im Lichtenberger Wahlkreis 4 liegt DIE LINKE bei den Zweitstimmen derzeit bei 28,1 Prozent (Auszählungsstand 52,6 Prozent).

19.58 Uhr: Ines Schmidt (DIE LINKE) liefert sich in Neu-Hohenschönhausen ein Kopf-an-Kopf-Rennen um das Direktmandat mit Kay Nerstheimer (AfD). Schmidt liegt bei 25,5 Prozent, Nerstheimer bei 25,9 Prozent (Auszählungsstand: 20 Prozent).

19.43 Uhr: Im Lichtenberger Wahlkreis 1 (Neu-Hohenschönhausen Nord) liegt bei den Zweitstimmen die AfD derzeit bei 26,2 Prozent; die LINKE bei 23,6 Prozent. Auszählungsstand: 51,4 Prozent.

19.20 Uhr: Wenn sich der Trend für die CDU Berlin (derzeit 17,8 Prozent) auch in Lichtenberg so fortsetzt, dürften es die Christdemokraten dort schwer haben. 2011 kamen sie in Lichtenberg auf 12,3 Prozent (Zweitstimme), 12 Prozent für die BVV. Verliert die CDU 5 oder mehr Prozent, dürfte ein Stadtratsposten kaum noch drin sein. In Marzahn-Hellersdorf hatte die CDU 2011 mit 17,5 Prozent (Zweitstimme) bzw. 17,3 Prozent (BVV) ein deutlich besseres Ergebnis.

18.12 Uhr: Sicherlich die große Überraschung: Die Linke gewinnt nach den Prognosen 4,8 Prozent dazu (15,5 Prozent). Die AfD schafft aus dem Stand 11,5 Prozent. Auch die FDP schafft mit dem Zuwachs von 4,7 Prozent mit 6,5 Prozent den Wiedereinzug ins Parlament. SPD (23 Prozent) und CDU (18 Prozent) verlieren je 5,3 bzw. 5,4 Prozent…

18.02 Uhr: Wenige Minuten nach Schließung der Wahllokale liegen die ersten Prognosen vor. Die SPD hat bei den Berlin-Wahlen offenbar die Nase vorn. ARD und ZDF sehen sie berlinweit zwischen 23 Prozent; die CDU bei 18 Prozent; die LINKE bei 15,5 bis 16,5 Prozent, die Grünen bei 16,5 Prozent und die AfD bei 11,5 bis 12,5 Prozent. Die FDP kann mit 6,5 Prozent auf den Wiedereinzug ins Abgeordnetenhaus hoffen.

17 Uhr: Mitteilung des Büros der Landeswahlleiterin: Die Wahlbeteiligung in Berlin lag um 16 Uhr bei 53,1 Prozent und damit 7,1 Prozentpunkte höher als 2011. In Lichtenberg betrug sie 51,0 Prozent (2011: 42 Prozent), in Marzahn-Hellersdorf 49,4 Prozent (2011: 42).

Wir berichten kontinuierlich über Trends und den jeweiligen Auszählungsstand der Ergebnisse zu den Berlin- und BVV-Wahlen. Schwerpunkte sind die Bezirke Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf. Diese Seite wird fortlaufend aktualisiert. Für die neuesten Nachrichten bitte F5 zum Refresh drücken.

Schon um die Mittagszeit zeichnete sich ein Trend ab, der 2016 bei allen Landtagswahlen in der Bundesrepublik zu verzeichen war: Deutlich mehr Menschen nehmen am Urnengang teil. Nach Mitteilung aus dem Büro der Landeswahlleiterin wurde um 12 Uhr in der Hauptstadt eine Wahlbeteiligung von 25,1 Prozent verzeichnet, 6 Prozent mehr als 2011 (19,1 Prozent). In Lichtenberg waren es sogar 26,3 Prozent Wahlbeteiligung, ein Plus von 7,4 Prozent. Auch Marzahn-Hellersdorf lag mit 25,2 Prozent deutlich über der Wahlbeteilung von vor fünf Jahren (Plus 6,9 Prozent). Damals waren um 12 Uhr lediglich 18,3 Prozent der Stimmen abgegeben worden. Vermutlich ist es gelungen, viele Nichtwähler zu aktivieren. Bei der Wahlbeteilung 2011 bildeten beide Bezirke die Schlusslichter in der Stadt – Marzahn-Hellersdorf war mit 51 Prozent sogar der Berliner Bezirk, in dem die wenigsten Bürger ihr Wahlrecht wahrnahmen.

In beiden Bezirken wurden die Wahllokale bereits seit den Morgenstunden frequentiert, teilweise bildeten sich Schlangen. Im Siedlerheim Oase in Biesdorf, Wahllokal 411, nahmen noch vor dem Mittagessen viele die Möglichkeit zur Stimmabgabe wahr. Manche kamen ganz in Familie – die Kinder konnten auf dem nahegelegenen neuen Spielplatz toben, während die Eltern ihre Kreuze auf den drei Wahlscheinen machten. Auch in Marzahn-Nord wurde das Wahllokal 101 in der Paavo-Nurmi-Schule deutlich besser besucht als noch vor fünf Jahren, wie eine Wahlhelferin berichtete. Damals gab es dort bis 18 Uhr lediglich eine Wahlbeteiligung von 26,8 Prozent. 2011 erreichte in diesem Stimmbezirk (Golliner/Havemann/Hohenwalder/Kölpiner/Schorfheidestraße) die rechtsextremistische NPD 11,6 Prozent der Erststimmen, bei den Zweitstimmen 6,8 Prozent. Die meisten Stimmen holte wie im gesamten Wahlkreis 1 die Partei Die Linke.

 

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