Kunstprojekte im öffentlichen Raum

23.10.2017, Pia Szecki

Marzahn. Auch in diesem Jahr werden die Anwohner und Besucher der Marzahner Promenade wieder von verschiedenen künstlerischen Interventionen im öffentlichen Raum überrascht. Noch bis zum Dienstag, 31. Oktober, ist die Arbeit „Wurf“, ein überdimensionierter Stein des Künstlerduos Borgman&Lenk, an der achten Etage der Fassade des Wohnhauses Franz-Stenzer-Straße 37 zu sehen. Schon seit Mai lädt das Projekt „Goldrichtig“ von Andrea Golla zur Spurensuche ein. Die Künstlerin vergoldete viele kleine Dinge auf der Marzahner Promenade. Am Gebäude der Marzahner Promenade 40 wird ab November die Installation „Rosa, ich liebe Dich!“ von Mannstein & Vill leuchten.

Bereits im Jahr 2010 begann die Reihe temporärer künstlerischer Projekte auf der Marzahner Promenade. Das Thema ist der Ort selbst: Am Beispiel der Marzahner Promenade befassen sich die künstlerischen Arbeiten mit der Frage des Funktionierens von Stadt und Stadtraum.

Für das Jahr 2017 wurden temporäre Kunstaktionen für den öffentlichen Raum unter dem Motto “GrünRaum Marzahner Promenade” gesucht. Im Rahmen eines offenen, berlinweiten Wettbewerbs, ausgelobt vom Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf und finanziert aus Mitteln des Programms Aktive Zentren, wurden 30 Entwürfe eingereicht. Eine Fachjury wählte sieben davon zur Realisierung aus, zuvor wurden alle Entwürfe in einer Ausstellung der Öffentlichkeit vorgestellt.

Bereits zu sehen waren die Pflanzen – und Textinstallation „Im Garten des Philologen“ von Eleni Papaioannou auf dem Viktor-Klemperer-Platz, die auf der Promenade wandernde „Telefonzelle“ der Künstlergruppe Jens Horst Olé, und die Installationen und Projekte unter dem Titel „Romantische Naturforschung anhand unromantischer Gegebenheiten“ der Gruppe Ja!.

 

 

 

 

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