Auf der Alten Börse Marzahn gibt es bald eine Besonderheit weniger

Straßenbahn wird verschrottet

19.06.2017, Volkmar Eltzel

Fotos: Volkmar Eltzel. Zum Vergrößern auf das Hauptbild klicken.

Marzahn. Auf der Alten Börse Marzahn tut sich wieder etwas. – Leider destruktiv. Die alte Straßenbahn an der westlichen Begrenzung des Areals, Richtung Kraftwerk, wird durch ein Entsorgungsunternehmen in Einzelteile zerlegt und verschrottet. Die ausgemusterten Straßenbahnwagen waren vor Jahren ein Geschenk der BVG-Chefin Sigrid Nikutta an die Alte Börse Marzahn gewesen. Peter Kenzelmann, Geschäftsführer der Alte Börse Marzahn GmbH, wollte daraus einen besonderen Veranstaltungsraum entwickeln. Doch dazu ist es nie gekommen. Auch die Pläne, die drei Wagen zu einem kreativen IGA-Gewächshaus umzubauen, haben sich zerschlagen. Für Brandschutz, Standsicherheit und Lärmschutz hätte man 40.000 Euro investieren müssen.

Aus dem Nutz- und Kräutergarten vor der einstigen Lackier-Halle, den Kenzelmann Anfang des Jahres 2017 gegenüber LiMa+ noch als alternativen IGA-Beitrag angekündigt hatte, ist offenbar nichts geworden. Die einzigen Kräuter, die in den würfelförmigen Pflanzkübeln prächtig gedeihen, sind Unkräuter.

Der Musik-Club Czar Hagestolz neben der Straßenbahn ist schon seit Dezember 2016 geschlossen. Die Ankündigung, einige Veranstaltungen des Clubs im Kellergewölbe des Börsen-Hauptgebäudes durchzuführen, wurden bisher auch nicht umgesetzt.

 

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