“Schönefeld Boulevard“

09.04.2018, Volkmar Eltzel

Hohenschönhausen. In dem Film “Schönefeld Boulevard“ (D 2014, FSK 12) geht es am Mittwoch, 18. April, um 17:30 Uhr im Kino CineMotion, Wartenberger Straße 174, um Mobbing, Menschenwürde und die Hilfe Dritter für Betroffene. Die Tragikkomödie erzählt die Geschichte aus einer Welt gleich um die Ecke:

Für die 18-jährige, übergewichtige Cindy (Julia Jendroßek) ist das Leben alles andere als einfach. Selbst ihr Vater, der sie flapsig „Rosinenbomber“ nennt, sowie die Mutter glauben nicht wirklich an sie. Cindys Alltag in Schönefeld ist eintönig, ja perspektivlos. Ihre „besten Freundinnen“ mobben sie. Außer ihrem kleinen Hund und dem schrägen Sandkastenfreund Danny findet sich kein Lichtblick – und dann geht Danny auch noch weg. Doch allen Enttäuschungen, Demütigungen und Niederträchtigkeiten zum Trotz, fängt das schüchterne Mädchen bald wieder an zu träumen. Als sie den finnischen Diplom-Ingenieur Leif kennenlernt, der bei dem im Bau befindlichen Flughafen Berlin-Brandenburg arbeitet, glaubt Cindy wieder an eine Zukunft, die in ihrem Sinne verlaufen könnte…

Wie immer gibt es die Möglichkeit eines Erfahrungs- und Meinungsaustauschs nach dem Film. Die Filmemacherin Sylke Enders und die Hauptdarstellerin Julia Jendroßek stehen dazu Rede und Antwort.

Die Vorstellung ist Teil der Filmreihe zum Thema „Seelische Gesundheit“ unter dem Motto „Irrsinnig menschlich“, einem Kooperationsprojekt des Gemeindepsychiatrischen Verbundes Lichtenberg (GPV), des Kinos CineMotion Berlin-Hohenschönhausen, des Bezirksamtes Lichtenberg, des Angehörigen-Verbandes für psychisch Kranke (ApK) Berlin, des expeerienced – erfahren mit seelischen Krisen e.V. und der Abt. Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge (KEH).

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