Richtfest mit Senatorin Lompscher

11.09.2017, Pia Szecki

Foto: HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH/ Pritzkuleit

Friedrichsfelde. Anfang 2017 begannen die Arbeiten für drei achtgeschossige Stadthäuser in der Dolgenseestraße 32-33. Nur sechs Monate später hat die Howoge Wohnungsbaugesellschaft mbH in Anwesenheit von Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, sowie Bezirksbürgermeister Michael Grunst (beide Die Linke) den Richtkranz gehisst. Insgesamt 117 Wohnungen sowie zwei Senioren-Wohngemeinschaften und eine Tagespflege-Einrichtung werden derzeit auf dem 7.400 Quadratmeter großen Areal gebaut.

Dabei konnte mit Start der Hochbauarbeiten im Februar alle zwei Wochen je Gebäude ein Geschoss fertiggestellt werden. Den Grund für diese kurze Bauzeit erklärte Howoge-Geschäftsführerin Stefanie Frensch: „Im Sinne der Anwohner ist unser Bestreben die Bauzeiten so kurz wie möglich zu halten. Daher setzen wir bei vielen Neubauprojekten auf serielles Bauen. Bereits die Planung erfolgt grundsätzlich über ein einheitliches System mit immer wiederkehrenden Parametern. In der Bauphase arbeiten wir häufig mit vorgefertigten Bauelementen. Hier in der Dolgenseestraße haben wir zum Beispiel 117 Fertigteilbalkone und 53 Fertigteiltreppen verbaut. Darüber hinaus spielt aber auch die hervorragende Zusammenarbeit zwischen allen Projektpartnern sowie dem Bezirk eine große Rolle für den schnellen Baufortschritt.“

Errichtet werden die Stadthäuser im Innenbereich eines U-förmigen Gebäuderiegels im Lichtenberger Ortsteil Friedrichsfelde. Die drei Punkthäuser ergänzen die zehngeschossige  Bestandsbebauung und erweitern das Angebot an kleinen sowie seniorenfreundlichen Wohnungen in der Umgebung. „Der Neubau hier in der Dolgenseestraße ist eine sehr gelungene Ergänzung des bestehenden Quartiers, da das Projekt sowohl der Nachfrage vor Ort, als auch dem Bedarf der künftigen Bewohnerinnen und Bewohner gerecht wird“, sagte Katrin Lompscher. Bürgermeister Michael Grunst ergänzte: „Insbesondere hier in Friedrichsfelde ist der Anteil älterer Menschen sehr hoch. Vor diesem Hintergrund begrüße ich sehr, dass explizit Angebote für diese Bevölkerungsgruppe geschaffen werden.“

Alle Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen sind barrierefrei per Aufzug zu erreichen und verfügen über einen Balkon oder eine Terrasse. Mit ihren effizienten Grundrissen sind die Wohnungen vor allem auf die Bedürfnisse von Senioren, Singles und Paaren ausgelegt. So haben zwei Drittel aller Wohnungen ein bzw. zwei Räume und sind zwischen 38 und 61 Quadratmeter groß. Ein Drittel der Wohneinheiten wird als geförderter Wohnraum zu Einstiegsmieten ab 6,50 pro Quadratmeter angeboten. Die übrigen Wohnungen kosten im Schnitt unter 10 Euro pro Quadratmeter. Darüber hinaus entstehen zwei Senioren-Wohngemeinschaften für je neun Personen, die von der Servento Servicegesellschaft mbH betrieben werden und eine Tagespflege-Einrichtung mit insgesamt zwölf Plätzen, deren Träger die Mevanta Pflegegesellschaft mbH ist.

Das nach KfW 70-Standard errichtete Quartier verfügt über Photovoltaik-Anlagen auf allen drei Dächern und wird nach jetzigem Planungsstand Ende September 2018 fertiggestellt.

 

 

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