Es soll das Schönste werden, das die Möbelwelt zu bieten hat

Porta-Möbelhaus so gut wie fertig

24.03.2017, Marcel Gäding

Noch ist das Porta-Einrichtungszentrum in Mahlsdorf eine Baustelle. Im Mai soll es eröffnet werden. Fotos: Marcel Gäding

Mahlsdorf/ Lichtenberg. Der Schriftzug des neuen Porta-Möbelhauses in Mahlsdorf ist schon montiert, drinnen werden bereits die ersten Abteilungen eingerichtet: In gut zwei Monaten will die nordrhein-westfälische Porta-Gruppe an der Ecke Pilgramer Straße und Alt-Mahlsdorf nicht nur ihren bundesweit 23. Standort, sondern „Berlins schönstes Einrichtungshaus“ eröffnen.

Wann genau die große Eröffnung an der Grenze zwischen dem Bezirk Marzahn-Hellersdorf und dem Landkreis Märkisch-Oderland ist, kann Porta-Miteigentümer Achim Fahrenkamp noch nicht ganz genau sagen. „Wir haben zwar einen konkreten Termin im Kopf“, erklärte Fahrenkamp am Rande einer Baustellenbesichtigung. „Allerdings ist der abhängig von der Bauabnahme.“ Vermutlich im April werde Porta Angaben machen, wann im Mai die Neueröffnung stattfindet.

Porta-Einrichtungszentrum mit 64.000 Quadratmetern

Noch türmen sich vor dem gigantischen Einrichtungszentrum in Mahlsdorf Sandberge, verlegen Arbeiter Pflastersteine oder montieren Fassadenteile. Auch im Inneren des Gebäudes gibt es noch viel zu tun. Und dennoch ist man schon weit vorangekommen, den Neubau einzurichten: Auf allen Etagen werden die einzelnen Wohn- und Erlebniswelten eingerichtet. Die nagelneuen Ausstellungsstücke werden von Plastikfolie vorm Baustaub geschützt. „Das wird das Schönste, das die Möbelwelt zu bieten hat“, erklärt Porta-Geschäftsführer Uwe Hölzer – und liefert gleich noch einige Zahlen: Mit einer Bruttogeschossfläche von 64.000 Quadratmetern entsteht ein gigantisches Möbelhaus. Allein die Küchenwelt erstreckt sich über 5.000 Quadratmeter. Porta-Miteigentümer Achim Fahrenkamp sagt, dass seine Unternehmensgruppe 50 Millionen Euro in den Standort investiert hat. Neben dem Porta-Einrichtungszentrum ist auch ein Ableger der Möbel-Discount-Kette „SB-Möbel Boss“ geplant. Weitere Flächen auf dem Areal wurden mit einem Fliesen-Fachmarktzentrum sowie einem Baumarkt bebaut. Welche Dimension das Vorhaben hat, wird bei einem Helikopter-Rundflug deutlich, zu dem Porta in dieser Woche die Hauptstadtpresse eingeladen hatte.

Höffner und Porta liefern sich ein Wettrennen in Berlin

Nicht kleckern, sondern klotzen ist die Devise. Denn Porta ist Neuling auf dem Berliner Markt, wenngleich die Unternehmensgruppe seit einigen Jahren bereits eine Niederlassung in Potsdam betreibt. Nun also will Porta in der wachsenden Stadt Fuß fassen – und legt im Vergleich zu Konkurrent Höffner einen Zahn zu. Während die Krieger-Gruppe erst im August mit 50.000 Quadratmetern die weltweit größte Höffner-Filiale an der Landsberger Allee an den Start bringt (LiMa+ berichtete), will Porta bereits mit seinem deutlich größeren Standort schon im Frühjahr fertig sein. Und es wird vermutlich nicht die letzte Berliner Porta-Dependance bleiben. „Wir werden weiter wachsen und uns den Berliner Markt anschauen“, lautet die vorsichtige Ankündigung von Porta-Geschäftsführer Hölzer. Konkrete Pläne für einen zweiten Berliner Standort nennt er nicht. Wichtig sei, nun erst einmal das Einrichtungszentrum von Porta in Mahlsdorf zu eröffnen.

Gut 300 Beschäftige finden bei Porta und Boss einen neuen Job, die Einstellung und Qualifikation von 190 Angestellten ist bereits abgeschlossen. „Über die Agentur für Arbeit haben wir 30 Informationsveranstaltungen organisiert und dabei 60 Mitarbeiter rekrutiert“, sagt Silvia Jannaschk, die Vertriebsgeschäftsführerin von Porta für Ostdeutschland.

 

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