Personalie: Howoge-Chefin geht

06.03.2018, Volkmar Eltzel

Lichtenberg. Die Geschäftsführerin der Howoge Wohnungsbaugesellschaft mbH, Stefanie Frensch, wechselt zum April 2019 in den Vorstand eines renommierten Berliner Immobilienunternehmens. Das teilte die Pressestelle des Wohnungsunternehmens mit. Demnach unterrichtete die Geschäftsfrau den Aufsichtsrat und die Gesellschafter darüber, dass sie ihren im März 2019 auslaufenden Vertrag bei der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft nicht verlängern wird. Der Name des Immobilienunternehmens, in das die Howoge-Chefin wechseln will,  blieb bislang ungenannt. Frensch, die seit April 2011 Geschäftsführerin Immobilien der Howoge ist und unter anderem verantwortlich zeichnet für die Bereiche Neubau und Bestandsmanagement, wolle ihren Vertrag bis zum Wechsel vollständig erfüllen. Besonderes Augenmerk lege sie dabei dem Aufbau der Strukturen für die Schulneubau- und –sanierungsaufgaben sowie der weiteren Verstetigung des Wachstumsprogramms der Howoge.

Mit einem eigenen Wohnungsbestand von rund 60.000 Wohnungen gehört die Howoge zu den zehn größten Vermietern deutschlandweit. Bis 2026 will das Unternehmen sein Wohnungsportfolio durch Zukauf und Neubau insgesamt auf rund 75.000 Wohnungen erweitern. Die Wohnungsbaugesellschaft ist eine der sechs kommunalen Wohnungsunternehmen Berlins. Sie hat einen Jahresumsatz von rund 329 Millionen Euro und beschäftigt über 620 Mitarbeiter. Frensch war zuletzt wegen der Bauvorhaben zur Verdichtung in bestehenden Kiezen und ihrem Umgang mit Anwohnerinitiativen in die Kritik geraten, zum Beispiel im Ilsekiez in Karlshorst sowie in der Paul-Zobel-Straße. Wer ihre Nachfolge antritt ist noch nicht bekannt.

 

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