Neues aus der Eisbärenhöhle

11.12.2017, Pia Szecki

Foto: © 2017 Tierpark Berlin

Friedrichsfelde. Seit Sonntag, 10. Dezember, sieht es nicht nur im Eisbärenstall wie in einer Schneehöhle aus, auch außerhalb der Wurfbox erinnert die Landschaft nun an die arktische Heimat der Eisbären. „Mutter und Kind sind weiterhin wohlauf“, berichtete Eisbärenkurator Dr. Florian Sicks. „Nachdem Tonja ihren Nachwuchs drei Tage lang nicht eine Sekunde lang aus den Augen gelassen hat, ist sie am Montagmorgen zum ersten Mal in die Nachbarbox gegangen, um zu trinken.“

Noch hat das vier Tage alte Jungtier die kritische Phase der ersten zehn Tage nicht überstanden, doch Eisbärin Tonja kümmert sich liebevoll um ihren Nachwuchs. Sobald Mutter Tonja einmal aufsteht, um ihre Liegeposition zu wechseln, protestiert es lautstark – liegt es kurz darauf im kuscheligen Fell seiner Mutter, ist die Welt wieder in Ordnung. Währenddessen genießt Eisbären-Vater Wolodja auf der Außenanlage den ersten richtigen Schnee in diesem Winter.

„Eisbärin Tonja hat sich bis zum Herbst ausreichend Fettreserven zugelegt, sie wiegt derzeit knapp 300 Kilogramm“, erklärte Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem und fügte hinzu: „Ihr Jungtier wird momentan um die 600 Gramm wiegen.“ Eisbären-Mutter und Jungtier sind aktuell für die Tierparkgäste nicht zu sehen. Wie auch in der Natur verlassen die Mütter mit ihren Jungtieren erst im Frühjahr die Wurfhöhle.

Ein aktuelles Video steht zum Download zur Verfügung.

 

 

 

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