Nein zu Gewalt an Frauen

21.11.2017, Pia Szecki

Lichtenberg/ Berlin. Anlässlich des Internationalen Aktionstages gegen Gewalt an Frauen wird Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke) zusammen mit der Gleichstellungsbeauftragten des Bezirkes Majel Kundel sowie mit Mitarbeiterinnen der Frauenhäuser in Lichtenberg am Freitag, 24. November, um 10.30 Uhr vor dem Rathaus Möllendorffstraße 6 die Fahne von terre des femmes „Frei leben ohne Gewalt“ hissen.

Alle sind herzlich eingeladen, gemeinsam ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen. Im Bezirk und berlinweit finden zahlreiche Veranstaltungen statt, um auf das Thema aufmerksam zu machen. Denn häusliche Gewalt ist die weltweit am stärksten verbreitete Menschenrechtsverletzung an Frauen. Im Jahr 2016 wurden allein in Berlin 14.830 Fälle von Gewalt in Partnerbeziehungen erfasst. In Lichtenberg wurden in diesem Jahr bisher 848 Frauen Opfer häuslicher Gewalt.

Weitere Veranstaltungen gegen Gewalt an Frauen:

  • Das Aktionsbündnis gegen Gewalt an gehörlosen Menschen präsentiert in gemeinsam mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Frauen- und den Gleichstellungsbeauftragten der Berliner Bezirke sowie mit der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung das Theaterstück „Die Vagina Monologe“ am Sonnabend, 25. November, um 19 Uhr im City Kino Wedding, Müllerstraße 74, 13349 Berlin. Die Vagina Monologe handeln von der selbstbestimmten weiblichen Sexualität und sind ein entschiedenes Plädoyer gegen sexuelle Gewalt. Das Theaterstück wird von gehörlosen Schauspielerinnen vorgetragen und dem Publikum in Lautsprache übersetzt.
  • Zusätzlich bewerben das „Berliner Fenster“, die Werbeplattform in der U-Bahn sowie das „Warte TV“ der Berliner Behörden die Kampagne „Nein heißt Nein“ der Fachstelle LARA gegen sexualisierte Gewalt an Frauen und Mädchen.
  • In den Lichtenberger Frauentreffs in der Hagenstraße 57, 10365 Berlin, des Sozialwerks dfb und im „Zwischenraum“ in der Wartenberger Straße 24, 13053 Berlin und vom Lebensnetz Albatros erhalten Frauen Informationen und Beratung.
  • Die Bezirksstadträtin für Jugend, Gesundheit und Bürgerdienste, Katrin Framke (parteilos, für Die Linke) und die Vorsitzende des Jugendhilfeausschuss Claudia Engelmann, (Die Linke) laden Lichtenberger Schülerinnen zu einer Podiumsdiskussion am Mittwoch, 22. November, um 10 Uhr im Anschluss an den Film „Embrace“ ins Kino Cinemotion ein. Hinterfragt werden heutige Schönheitsideale und die Macht medialer Gewalt an Mädchen und Frauen. Begleitet wird die Veranstaltung von der Teenager Beratung des Familienplanungszentrums „Balance“ und der Fachstelle LARA gegen sexualisierte Gewalt.

 

 

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