Kulturentwicklungsplanung startet

04.12.2017, Pia Szecki

Lichtenberg. Wie soll die Kulturlandschaft Lichtenbergs künftig aussehen? Welche kulturellen Angebote und Leistungen gibt es für die Lichtenberger Bevölkerung? Wie entwickeln sich die Einrichtungen in Trägerschaft des Bezirksamtes, welche Rolle spielen Vereine und freie Träger, wie werden Künstlerinnen und Künstler und ihre Projekte im Bezirk gefördert? Diese Fragen soll der Kulturentwicklungsplan „KEP Lichtenberg“ im Herbst 2018 beantworten.

Bezirksbürgermister Michael Grunst (Die Linke) erklärt dazu: „Auf dem Weg dorthin sollen Künstlerinnen und Künstler, die den Bezirk mit ihrem Schaffen kulturell bereichern – zusammen mit den Lichtenbergern in einem offenen und transparenten Prozess reichlich Gelegenheit erhalten, sich umfassend zu beteiligen.“ Es soll gelingen, Kultur und Bildung sowie Integration, Inklusion und Stadtentwicklung inhaltlich und strukturell zu verbinden. Im Ergebnis eines BVV-Beschlusses wird dieser Kulturentwicklungsplan aktuell erarbeitet. Er soll bis Ende des Jahres 2018 fertig sein. Nach einer Bestandaufnahme und Analyse werden Handlungsfelder benannt, Strategien erarbeitet und Projekte entwickelt.

Für den Planungsprozess verantwortlich zeichnet das Amt für Weiterbildung und Kultur, das sich als Partnerin für die Umsetzung des Beteiligungsprozesses das coopolis Planungsbüro für kooperative Stadtentwicklung mit ins Boot geholt hat. Zum Auftakt des vielschichtigen Planungsprozesses sind die Kulturakteure herzlich eingeladen zu drei kleinen, informellen Glühweingesprächen, bei denen  – entsprechend der Jahreszeit – erste wichtige Themen aufgenommen und Informationen zum Zustand der Lichtenberger Kulturlandschaft gesammelt werden:

  • am Donnerstag, 7. Dezember, von 18 bis 20.30 Uhr im Kulturhaus Karlshorst, Treskowallee 112, 10318 Berlin
  • am Dienstag, 12. Dezember, von 18 bis 20.30 Uhr in der Kunstfabrik HB 55, Herzbergstraße 55, 10365 Berlin
  • am Mittwoch, 13. Dezember, von 18 bis 20.30 Uhr im 360 Grad Raum für Kreativität Hohenschönhausen, Prerower Platz 10, 13051 Berlin

Infos zum Prozess und den Beteiligungsmöglichkeiten gibt es im Internet.

 

 

 

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