Kunsthaus Flora lädt zum „1. Kunstfestival“ ein

Kultur am Rande der Stadt

02.08.2017, Klaus Tessmann

Fotos: Klaus Tessmann

Mahlsdorf. Das Kunsthaus Flora am Rande des Bezirks Marzahn-Hellersdorf bietet viele Möglichkeiten, um Kunst und Kultur zu erleben. Die großen Innenräume und der fast 5.000 Quadratmeter große Garten sind gut geeignet für Seminar, Workshops und Veranstaltungen. Seit fünf Jahren gehört das Kunsthaus Flora zur Agrarbörse Deutschland e.V., die auch den Tierhof und das KulturGut im Dorf Marzahn betreibt. Die Hellersdorfer Kulturwissenschaftlerin Kristina Niemann ist seit Anfang des Jahres die neue Leiterin des Hauses, LiMa+ berichtete. Sie will das Kunsthaus aus seinem Dornröschenschlaf erwecken. Vor allem möchte sie, dass diese Einrichtung von der unmittelbaren Nachbarschaft wieder intensiver als Ort der Begegnung genutzt wird.

So gibt es neben verschiedenen Kursen auch Ausstellungen und musikalische Veranstaltungen. Und am Sonnabend, 5. August, ist dort Uhr das „1. Kunstfestival am Rande der Stadt“ geplant. „Das soll eine Veranstaltung werden, die regelmäßig wiederholt wird“, sagt Kristina Niemann. Vorbereitet wurde das Event gemeinsam mit dem Jugendamt. Die Gäste können sich ab 14 Uhr über ein abwechslungsreiches Programm mit viel Musik freuen. Der Eintritt ist frei.

Chor mit Rock und Pop

Hauptveranstaltung des Nachmittags ist der Auftritt des Kammerchors Vocantare Berlin. Der A-Capella-Chor wird die Besucher mit einer Auswahl aus seinem vielseitigen Repertoire bekannt machen. Im Chor singen ehemalige Mitglieder des Hellersdorfer Jugendchores gemeinsam mit Sängern aus verschiedenen anderen Berliner Chören zusammen. Gegründet wurde er vor einem Jahr an der Neuköllner Musikschule „Paul Hindemith“. Inzwischen hat er sich schon einen Namen gemacht und einige Preise in Wettbewerben abgeräumt. Dazu gehört die Silbermedaille beim internationalen Chorwettbewerb „Grand Prix of Nations“ im Februar 2017. Erst kürzlich gewann der Chor ebenfalls die Silbermedaille beim „Harmonie Festival“ in Limbach. Zum Programm gehört nicht nur die „normale“ Chormusik, sondern auch moderne Stück von Rock und Pop.

Am Abend Lagerfeuer

Einen ganz anderen Sound bringt dann das Kammertrio Oriel in das Festival. Die Musiker spielen argentinischen Tango. Das musikalische Spektrum wechselt noch einmal mit Wolfgang Grundmann. Er möchte die Besucher mit Charme am Klavier verzaubern. Grundmann spielt die klassische Kaffeehausmusik und improvisiert Filmmusiken und Evergreens. „TrockenObst“ erzählt Geschichten in Liedern und Peter Renkl beeindruckt mit spanischen Gitarrenklängen. Nicht zuletzt wird der Pantomime Mattes Weissbach als der „Stummschwätzer“ sein Publikum verzaubern.

Neben dem Bühnenprogramm wird es im Garten auch Stände mit Trödel, Kleinkunst, Keramiken und vielen Informationen geben. Der Abend wird dann mit einem Lagerfeuer im Garten ausklingen.

Kunsthaus Flora, Florastraße 113, in Berlin-Mahlsdorf, Tel. 56 29 89 75. Weitere Informationen: www.agrar-boerse-ev.de
Hier das Programm des Kunstfestivals im Kunsthaus Flora

 

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