Hasse & Wrede bleibt in Marzahn

08.12.2017, Birgitt Eltzel

Foto: Knorr-Bremse

Marzahn. Der Knorr-Bremse Konzern hat die Verlagerung der Produktion von Drehschwingungsdämpfern für Nutzfahrzeug- und Stationärmotoren ins tschechische Liberec gestoppt, teilt das Unternehmen mit. Damit bleibt der traditionelle Standort Berlin-Marzahn erhalten. Laut der Mitteilung ging der Entscheidung des Konzernvorstands und der Geschäftsleitung von Hasse & Wrede eine Einigung mit dem Betriebsrat voraus. Die 109 Arbeitsplätze bleiben damit in Berlin erhalten. Dafür hatten nicht nur die Beschäftigten selbst gekämpft. Zahlreiche Politiker auf Landes- und Bundesebene hatten sich ebenfalls dafür stark gemacht, auch die Bezirksverordneten­versammlung (BVV) Marzahn-Hellersdorf hatte das Verbleiben am Standort gefordert. Klaus Deller, Vorstandsvorsitzender der Knorr-Bremse AG hatte den Verzicht auf die Auslagerung als Beitrag für den Gründungsstandort Berlin bezeichnet, der sich „momentan in einem schwierigen beschäftigungspolitischen Umfeld“ bewege. „Knorr-Bremse zeigt damit auch, dass das Unternehmen mit seinen internen Mitbestimmungspartnern gute Resultate zwischen Management und Belegschaft erzielt, die Wettbewerbsfähigkeit und gleichzeitig Arbeitsplätze sichern.“

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