Filmreihe zum Thema Mobbing

17.04.2018, Pia Szecki

Lichtenberg. Die seit Jahren sehr erfolgreiche Filmreihe „Irrsinnig Menschlich“ des Gemeindepsychiatrischen Verbundes Lichtenberg (GPV) zum Thema Seelische Gesundheit zeigt am Mittwoch, 18. April, um 17.30 Uhr in Kooperation mit dem Kino CineMotion in Hohenschönhausen den Film „Schönefeld Boulevard“. Im Anschluss stehen wieder professionell und ehrenamtlich in diesem Bereich Tätige, Expert/innen aus eigener Erfahrung und Angehörige als kompetente Gesprächspartner/innen zur Verfügung. Dieses Mal werden Sylke Enders, die Filmemacherin und Julia Jendroßek, die Hauptdarstellerin für einen Erfahrungs- und Meinungsaustausch sowie Fragen aus dem Publikum zur Verfügung stehen.

Die Bezirksstadträtin für Familie, Jugend, Gesundheit und Bürgerdienste, Katrin Framke (parteilos für Die Linke), erklärt dazu: „Mit der Filmreihe wollen wir alle Menschen für die besonderen Lebenslagen der Betroffenen sensibilisieren und so der Stigmatisierung entgegentreten.“ Die Filmreihe trägt dazu bei, den Umgang mit psychischen Krisen in unterschiedlichen Lebensbereichen und -phasen öffentlich zu machen und diese auch mit professioneller Begleitung zu diskutieren. Denn in Deutschland leiden rund 40 Prozent aller Menschen im Laufe ihres Lebens mindestens einmal unter einer psychischen Störung. Jedoch nur etwa ein Drittel der Betroffenen treten in Kontakt mit dem professionellen Versorgungssystem. Mögliche Unterstützungsangebote werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aufgezeigt.

Alle Filme der Aufklärungsreihe werden im CineMotion Berlin-Hohenschönhausen in der Wartenberger Straße 174, 13051 Berlin, zum Eintrittspreis von 5 Euro gezeigt. Weitere Veranstaltungen der diesjährigen Filmreihe sind (jeweils um 17.30 Uhr):

  • am 16.05.2018: „Die beste aller Welten“ – Such
  • am 19.09.2018: „Vergiss dein Ende“ – Pflegende Angehörige
  • am 17.10.2018: „Wo bist du?“ – Kinder psychiatrieerfahrener Eltern
  • am 14.11.2018: „Der grosse Trip –  Wild“ – Selbsterfahrung

Die Filmreihe ist ein Kooperationsprojekt des Gemeindepsychiatrischen Verbundes Lichtenberg (GPV), des Kinos CineMotion Berlin-Hohenschönhausen, des Bezirksamtes Lichtenberg, des Angehörigenverbandes für psychisch Kranke (ApK) Berlin und der Abteilung Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge (KEH).

 

 

 

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