Die Ereignisse überschlagen sich

08.01.2016, Gudrun Bender

Kaulsdorf: Jeden Tag Neues zur Achard-Grundschule: Der geschäftsführende SPD-Kreisvorstand hat am Freitag, 8. Januar, begrüßt, dass der Abriss der Franz-Carl-Achard-Grundschule nach einem neuen Gutachten vermieden werden kann, heißt es in einer Mitteilung. Bürgermeister Stefan Komoß (SPD) hat inzwischen Elternvertretern mitgeteilt, dass die Schüler bis zum Sommer in die Schule zurückgeführt werden sollen, die Schule ab 2019 dann saniert werden soll. Eine Beratung über die Konsequenzen aus dem Gutachten des Statikers Ulrich Leppin wird allerdings im Bezirksamt erst in der nächsten Woche stattfinden. Alle zuständigen Stadträte müssen dem nun vorgeschlagenen Vorgehen zustimmen. Das Bau- und Wohnungsaufsichtsamt, das Wirtschafts- und Stadtentwicklungsstadtrat Christian Gräff (CDU) untersteht, hatte die Nutzung der Schule wegen Blockierung eines zweiten Fluchtweges nach Sperrung von Räumen wegen Hausschwammbefall untersagt, wie LiMa+ berichtete. Es gab massive Proteste von Eltern und anderen Bürgern gegen den geplanten Abriss, den Bürgermeister Komoß noch am Mittwoch, 6. Januar, verteidigte. Nun gratuliert die SPD den Bürgern.  Die SPD-Wahlkreisabgeordneten von Mahlsdorf, Iris Spranger, und Kaulsdorf/Kaulsdorf-Nord, Sven Kohlmeier, gratulieren auch der Bürgerinitiative der Achard-Grundschule zum Erfolg, heißt es in einer Mitteilung. Die Initiative und deren Gutachter hätten wesentlich zum Umdenken geführt. „Wir haben uns sofort nach Kenntnis von dem Gutachten für diese Variante entschieden und dafür politisch eingesetzt. Denn es entspricht dem Elternwillen und dem Willen der Kaulsdorfer und Mahlsdorfer, die historische Schule noch für die nächsten Generationen zu erhalten. Die Entscheidung zum Abriß auf Grund anderer Tatsachen ist damit zum Glück vom Tisch. Wir begrüßen, dass das Bezirksamt das neue Gutachten zum Anlass genommen hat, im Schulausschuss am 07.01.2016 den Abriß auszusetzen. Auf Grundlage der neuen Sachlage darf die Schule nicht abgerissen werden“, so Iris Spranger und Sven Kohlmeier.

 

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