Zum Dahinschmelzen – auch am Stadtrand wird es wärmer

Der Frühling naht

16.02.2017, Linna Schererz

Fotos: Birgitt Eltzel Zum Vergrößern bitte auf das Startbild klicken!

Lichtenberg/Marzahn-Hellersdorf. Herr und Frau Schneemann haben einen schattigen Platz im Wohnhof. Deshalb verfügen sie noch über Leib und Kopf, obwohl ringsum kaum noch ein Fitzelchen Schnee liegt. Der Mann, etwas größer angelegt als seine weibliche Ergänzung, kann sogar noch seine Möhrennase in den Himmel recken. Doch beide haben in den letzten Tagen, wo die Sonne stundenweise schon recht kräftig schien, sichtlich an Umfang verloren. Und morgen werden sie sich wohl endgültig verflüssigt haben – Winter adé.

Schlechte Aussichten für Schneemänner

Denn wenn die Voraussagen der Meteorologen stimmen, ist der Frühling nah. Zwar soll es in der Nacht zum Freitag, 17. Februar, voraussichtlich noch einmal leichte Minusgrade geben – doch tagsüber wird es dann in Berlin wärmer als in der letzten Zeit. Es könnte sogar etwas Regen geben. Für die darauffolgenden Tage ist laut wetter.com auch nachts nicht mehr mit Frost zu rechnen – schlechte Aussichten für Schneemänner. Selbst wenn es am Stadtrand immer ein bis zwei Grad kälter ist als in der City, werden auch hier die letzten ihrer Art nun schnell dahinschmelzen.

Jede Menge Hundekacke

Dafür dürften wohl bald die ersten Schneeglöckchen und Krokusse ihre Köpfchen aus der Erde stecken, Anzeichen dafür gibt es in geschützten, sonnigen Eckchen schon. Doch mit dem Verschwinden der letzten Schneereste kommt auch ans Tageslicht, was unter der weißen Decke wochenlang gnädig verborgen war: nicht weggeräumte Silvesterüberbleibsel, Zivilisationsmüll wie Kaffeebecher aus Pappe oder McDonalds-Tüten – und jede Menge Hundekacke. Schöne Aussichten!

 

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