„Café auf Rädern“

04.10.2014, Volkmar Eltzel

Hellersdorf. Die Evangelische Kirchengemeinde Hellersdorf startet ein neues Projekt: Das „Café auf Rädern“ soll die Nachbarschaft fördern und beleben. Seit Mitte September ist das mobile Café unterwegs. Es bietet insbesondere Menschen in Hellersdorf-Ost einen Ort zum gegenseitigen Kennenlernen und für Gespräche. Wie die Kirchengemeinde in einer Pressemitteilung verlautbarte, hätten die Auseinandersetzungen um das 2013 in Hellersdorf eröffnete Flüchtlingswohnheim, gezeigt, dass es nötig sei, die Nachbarschaft zu stärken. Nur so entstünde eine Bereitschaft, sich auf neue Nachbarn, wie die Geflüchteten, einzulassen und diese aufnehmen. Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Bundesprogramms „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Ehrenamtliche Mitarbeiter bauen täglich, wenn das Wetter es zulässt, an unterschiedlichen Stellen im Schleipfuhlviertel das Café unter freiem Himmel auf. Ein Bollerwagen, beladen mit einem Tisch, drei bis vier Klappstühlen, Geschirr und Kaffeekannen, gehören zur Grundausstattung des Cafés, das an jeder Straßenecke aufgebaut werden kann. Die Nachbarschaft, aber auch zufällig vorbeikommende Passanten, werden eingeladen, eine Pause zu machen, Kaffee zu trinken und dabei ins Gespräch zu kommen.

Erste Erfahrungen hätten gezeigt, dass das Angebot gerne angenommen wird, sagte Projektkoordinatorin Barbara Jungnickel. Um das Café regelmäßiger und öfter „öffnen“ zu können, werden Menschen gesucht, die sich ehrenamtlich für ihre Nachbarschaft engagieren möchten. Ansprechpartnerin ist Projektkoordinatorin Barbara Jungnickel, Tel. 0176 25 50 98 00, oder: cafe-auf-raedern@gmx.de.

 

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