Bestnoten für Tierpark und Zoo

01.12.2017, Pia Szecki

Grafik: © 2017 Tierpark und Zoo Berlin / aserto

Friedrichsfelde. In der letzten Woche der Sommerferien und der ersten Woche nach Schulbeginn wurden an den Eingängen von Tierpark und Zoo Berlin Besucherbefragungen durchgeführt. Rund 2.300 Besucher hatten dabei die Möglichkeit, mit Wünschen, Anregungen und konstruktiver Kritik die Zukunft der beiden Traditionseinrichtungen mitzugestalten. Von den Mitarbeitern der Agentur für Marktforschung und Beratung aserto wurden beispielsweise Fragen zu den Tieranlagen, zur Orientierung und zum Angebot von kommentierten Fütterungen gestellt.

Das wichtigste vorweg: Zoo und Tierpark erhielten von den Besucher/innen Bestnoten (siehe Grafik). 90 Prozent der Tierpark-Besucher und 92 Prozent der Zoo-Besucher bewerten die Einrichtungen „Sehr gut“ oder „Eher gut“, das heißt 9 von 10 Besuchern sind mit Tierpark und Zoo zufrieden.

Der durchschnittliche Tierparkbesucher ist der Befragung zufolge 49 Jahre alt, weiblich und berufstätig. 73 Prozent der Tierparkbesucher kommen aus Berlin und dort überwiegend aus den östlichen Stadtteilen. Im Tierpark sind nur rund ein Viertel der Besucher Touristen und im Vergleich zum Zoo sind diese fast ausschließlich aus dem Inland. Die durchschnittliche Verweildauer liegt im Tierpark bei 4 ¼ Stunden für Tageskartenbesitzer und 3 ¼ Stunden für Jahreskarteninhaber.

Dabei werden die Kamelwiese, die Bärenanlage, das Dickhäuterhaus und die Flamingo-Lagune am häufigsten besucht. Die besten Bewertungen erhalten die neu eröffnete Kiekemal Waldbühne und das Schloss Friedrichsfelde. Die kostenlose Tierparkbahn wird ebenfalls sehr gut bewertet und von jedem fünften Besucher genutzt. Verbesserungsbedarf besteht aus Sicht der Besucher vor allem im Raubtierhaus und auch im Dickhäuterhaus.

„Die Ergebnisse der Befragung bestätigen, dass wir mit unseren bisherigen Maßnahmen den Wünschen der Besucher gerecht werden und verdeutlichen auch, dass wir mit dem Umbau der Raubtierhäuser in Tierpark und Zoo die richtigen Prioritäten in der Reihenfolge der Baumaßnahmen gesetzt haben“, freut sich Tierpark- und Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem.

 

 

 

 

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